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Die Polizei hat nach Hinweis einer Bürgerin in Friedland ein rumänisches Quartett gestellt, das vorgibt taubstumm zu sein und mittels Spendenzetteln Bargeld für den Gehörlosenverband einfordert. Die Beamten des Polizeireviers Friedland konnten auf Höhe der Feuerwehr einen grauen Audi mit bulgarischem Kennzeichen stoppen, in dem sich zwei Männer und zwei Frauen im Alter von 19, 20, 23 und 25 Jahren befanden. Bei der Personenüberprüfung wurde bekannt, dass alle vier Personen wegen gewerbsmäßigen Betruges vorbestraft sind und die 23 und 25 Jahre alten Personen zur Aufenthaltsermittlung wegen Betruges ausgeschrieben waren.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges und der Personen konnten die Beamten vier Spendenlisten und mehr als 300 Euro Bargeld in kleinen Scheinen sicherstellen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurden die vier Tatverdächtigen nach der Vernehmung entlassen. Sie waren bereits in der vergangenen Woche wegen der gleichen Betrugsmasche in Neubrandenburg erkennungsdienstlich behandelt, vernommen und danach auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Nach der erneuten Strafanzeige wegen des Verdacht des gewerbsmäßigen Betruges als Mitglied einer Bande droht den Rumänen eine Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.