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Bauen, Denkmalschutz, Geschichte, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Vereine

Mit einem Spendenaufruf hat sich der Residenzschlossverein Neustrelitz an die Öffentlichkeit gewandt. Der Verein treibt bekanntlich die virtuelle Auferstehung des Neustrelitzer Schlosses voran (Strelitzius berichtete), ein sehr kostspieliges Verfahren. Wie der Vereinsvorsitzende Jürgen Haase mitteilte, sei es das Ziel, „das Schloss so erlebbar zu erstellen, als ob es als Gebäude existierte. Damit wird der Stadt ein Teil ihrer Identität und Geschichte zurückgegeben.“
In der kommenden Woche wollen die Stadtvertreter über die Errichtung eines Turmes auf dem Neustrelitzer Schlossberg beschließen, nachdem das Land Zustimmung signalisiert hat und auch von der Verfüllung der Keller abgerückt ist. Die Meinungen über die äußere Gestalt des Hochbaus – ob die auch vom Residenzschlossverein favorisierte aufwändigere originalgetreue Rekonstruktion oder lediglich eine Anlehnung an das frühere Aussehen – gehen auseinander.

Da kann nur eine originalgetreue Rekonstruktion in Frage kommen. Es bleibt abzuwarten, ob unsere Stadtvertreter wenigstens dieses mal genug A…..in der Hose haben, sich für das Richtige zu entscheiden. Dieses Gesalber, Herumdiskutieren und alles kaputt diskutieren nervt nur noch. Um die Gestaltung des Schlossbergs geht es schon seit über 20 Jahren so. Das ist eine Schande und ein Armutszeugnis für diese Stadtvertreter und auch für den Bürgermeister, die in diesen Jahren dafür Verantwortung tragen. Den Schaden trägt die Stadt und seine Bürger. Wie hat sich Ntz. entwickelt und womit kann die Stadt punkten? Die Gastronomie ist schlecht entwickelt, der Handel kränkelt so vor sich hin, wenn man so durch die Strelitzer Str. geht und aus dem Rathaus gibt es ein paar warme Wort, Tipps und einen feuchten Händedruck und dann viel Glück, denn Förderung und Unterstützung muss vom Markt 1 in Ntz nicht erwarten, denn das könnte ja echt etwas Geld kosten. Wirtschaftiche. Ansiedlungen gab es in den letzten Jahren auch nicht. Ein Parade-Bsp. ist die „Entwicklung“ des Gewerbeparks an der B 96. Dort gibts das Leea und das Heizkraftwerk, ganz stark beide Daumen nach oben. Und wenn es nach der „lieben und ach so bürgernahen SPD“ nebst Bürgermeister Grund gegangen wäre, dann hätten wir auch heute keine Tanzkompanie und kein Theater in dieser Form mehr. Wie waren die großen Sprüche in den Stadtvertretersitzungen noch, das ist zu teuer und das können wir uns so nicht mehr leisten. Falsch, die Tanzkompanie gibts unverändert und das Theater spielt weiterhin in hervorragender Qualität. Nun gilt es auf dem Schlossberg Nägel mit Köpfen zu machen. Bitte nicht schon wieder so eine halbe Sache, die so typisch für die Stadt Ntz. ist und mit der man wieder keine Entwicklung für die Stadt erreichen wird. Nur eine originalgetreue Rekonstruktion kann Punkte bringen und die Stadt mehr nach vorne bringen. Es werden mehr Touristen die Stadt besuchen (Kaufkraft und Übernachtungen werden steigen). Also Stadtvertreter, macht es wenigstens dieses mal richtig und wenn im ersten Anlauf nicht genug Geld zusammen kommt, dann beschließt einen Bau, der eine nachträgliche originalgetreue Gestaltung zuläßt.