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Mit einem Spendenaufruf hat sich der Residenzschlossverein Neustrelitz an die Öffentlichkeit gewandt. Der Verein treibt bekanntlich die virtuelle Auferstehung des Neustrelitzer Schlosses voran (Strelitzius berichtete), ein sehr kostspieliges Verfahren. Wie der Vereinsvorsitzende Jürgen Haase mitteilte, sei es das Ziel, „das Schloss so erlebbar zu erstellen, als ob es als Gebäude existierte. Damit wird der Stadt ein Teil ihrer Identität und Geschichte zurückgegeben.“

In der kommenden Woche wollen die Stadtvertreter über die Errichtung eines Turmes auf dem Neustrelitzer Schlossberg beschließen, nachdem das Land Zustimmung signalisiert hat und auch von der Verfüllung der Keller abgerückt ist. Die Meinungen über die äußere Gestalt des Hochbaus – ob die auch vom Residenzschlossverein favorisierte aufwändigere originalgetreue Rekonstruktion oder lediglich eine Anlehnung an das frühere Aussehen – gehen auseinander.

Foto: Architectura Virtualis