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Maria-Sophie Schmidt

Die frischgekürte Neustrelitzer CDU-Ortsverbandsvorsitzende Maria-Sophie Schmidt (Strelitzius berichtete) hat die Christdemokraten der Residenzstadt aufgerufen, die Diskussion um Werte mit der notwendigen Ernsthaftigkeit zu führen.

„Betonen wir beispielsweise den hohen Stellenwert der Familie, was wir ausdrücklich als eines der Leitziele der CDU herausgestellt haben, müssen wir unsere Stadt und unsere Region auch attraktiv für junge Familien gestalten“ sagte sie auf einer Zusammenkunft des Ortsverbandes in der zurückliegenden Woche in Neustrelitz. „Gegebenenfalls zur Ausbildung die Stadt verlassen und danach zurückkehren, um in der Heimat sesshaft zu werden – genau das lebe ich vor und nehme  einen ähnlichen Trend bei Freunden wahr. Neustrelitz hat viel Potenzial und wird zusehends attraktiver als Lebensmittelpunkt. Wir sollten die günstige Entwicklung nutzen, dass das Leben im ländlichen Raum zunehmend hip wird.“ Auch Stadtvertreter Ernst-August von der Wense hob den Stellenwert der Familie hervor.

Anliegen der Zusammenkunft war es, die in eine Veranstaltungsreihe münden soll, Sorgen und Ideen der Parteibasis aufzugreifen und an die Kommunal- sowie Landespolitiker weiterzuleiten. Frank Braasch wünschte sich mehr Unterstützung für kleine mittelständische Unternehmen.

Der Stadtpräsident und CDU-Vorstand Christoph Poland appellierte an den Verband, künftig mehr für christliche Werte einzustehen. Frank Obermair wurde da deutlicher: „Es ist wichtig, für christliche Werte einzustehen und Hilfebedürftigen in allen Situationen ohne Diskussion zur Seite zu stehen, aber gleichzeitig strikt durchzugreifen, wo unser Sozialstaat ausgenutzt wird.“

Die Teilnehmer der Zusammenkunft plädierten beim brandaktuellen Thema innere Sicherheit dafür, die Polizei in ihrer Autorität zu stärken, ihr mehr Ressourcen zur Verfügung zu stellen und mehr Stellen zu schaffen, um die Strafverfolgung konsequent durchsetzen zu können.