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Im dritten Satz hatte unsere Mannschaft, hier Andrej Storozhenko, große Annahmeprobleme. Fotos: Ole Post

Der PSV Neustrelitz Team Wesenberg hat das Spitzenspiel in der 3. Volleyball-Liga Nord am Samstagabend in der voll besetzten Strelitzhalle wie schon im Hinspiel gegen den Tabellenprimus, die KMTV Eagles, mit 1:3 (22:25, 25:23, 13:25, 20:25) verloren.

Brothers Act: Philipp (links) und Toni Fleck stellen hier den PSV-Block, der sich letztlich als zu löchrig erwies.

„Wir haben uns als Aufsteiger gegen den Tabellenführer gut verkauft“, so PSV- Trainer Dirk Heß. „Es war ein wirkliches Spitzenspiel auf allerhöchstem Niveau, wie es sich für die 3. Liga gebührt.“ Der Knackpunkt sei sicherlich gewesen, dass sich die Gäste von der Ostsee im dritten Satz 14 Punkte in Folge erkämpft  hatten. „Wir waren in dieser Situation auf ungewohnten Positionen einfach in der Annahme zu schwach, es gab auch keine Möglichkeit auszuwechseln“, so mein Blogpartner. „Trotzdem haben wir auch im vierten Satz noch einmal gezeigt, was wir drauf haben, und ihn lange offen gehalten.“  Bereits im ersten Satz war Ricardo Galandi, eine der Stützen im PSV-Sechser, verletzungsbedingt ausgeschieden.

Es wird nicht leichter für unsere Jungs. Am kommenden Sonntag müssen sie bei den Preußen in Berlin antreten. Die liegen momentan mit einem Spiel weniger punktgleich hinter den Neustrelitzern, die auf Platz 3 hinter die Pinneberger  abgerutscht sind. Die Preußen haben morgen noch eine Heimpartie gegen den Oststeinbeker SV aus dem unteren Tabellendrittel zu bestreiten, es ist also nicht auszuschließen, dass unser Team dann wieder auf dem vierten Rang notiert wird. „Ich hoffe, gegen die Preußen am kommenden Sonntag wieder einen funktionsstarken Sechser auf die Platte zu bringen“, so Dirk Heß. Als effektivster Spieler des PSV aus Sicht der Kieler wurde heute zum wiederholten Mal Zuspieler Ludwig Fentzahn ausgezeichnet.