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Beim Bungalow-Brand heute Mittag in Canow konnte das Schlimmste verhindert werden. Foto: A. Krüger

Nach dem Bungalowbrand heute Mittag in Canow (Strelitzius berichtete) habe ich eben mit Amtswehrführerin Anke Krüger telefoniert, die mit im Einsatz war. Auf meine Frage, ob sieben Feuerwehren am Unglücksort nicht zu viele gewesen seien, verwies die Feuerwehrchefin der Kleinseenplatte auf die geringe Tageseinsatzbereitschaft der Wehren.

„Die 50 Kameraden, die letztlich zusammengekommen sind, hätten wir auch gebraucht, wenn der Bungalow im Vollbrand gestanden hätte“, so die Expertin. Das sei glücklicherweise nicht der Fall gewesen. Kompliziert sei es am Tage und in der Woche auch, die nötige Anzahl an Atemschutzgeräteträgern zusammenzubekommen.

Sieben Feuerwehren seien auch zusammengekommen, weil die Führungsgruppe des Amtes beim Stichwort „Feuer groß“ zur Unterstützung des örtlichen Einsatzleiters dabei sei. Diese setze sich aus mehreren Feuerwehren zusammen. Heute wurde sie durch die Feuerwehr Mirow besetzt. Anke Krüger räumte ein, dass der Einsatz der brandenburgischen Feuerwehren aus Rheinsberg und Zerlang ein „Bonus“ ist. Aber bei derartigen Gefahrenlagen zähle jede Minute, „und die Brandenburger sind dicht dran. Deshalb möchten wir diese Zusammenarbeit auch in Zukunft pflegen.“