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Natürlich wurden Erinnberungsfotos in der Mensa geschossen: vorn von links Heidi Awe, für die internationalen Beziehungen am Carolinum verantwortlich, Donatella Garello und Carolinum-Schulleiter Henry Tesch.

Natürlich wurden Erinnerungsfotos in der Mensa geschossen: vorn von links Heidi Awe, für die internationalen Beziehungen am Carolinum verantwortlich, Donatella Garello und Carolinum-Schulleiter Henry Tesch.

Mit Schulferien ist das so eine Sache. Sie sind schlagartig da und Schüler ebenso wie Lehrer weg. Deshalb gibt es noch einen Bericht aus dem Gymnasium Carolinum nachzutragen, der nicht mehr ganz taufrisch ist. Die Caroliner hatten nämlich zwei Wochen lang liebe Gäste von der partnerschaftlich verbundenen Berufsschule IIS Giolitti Bellisario Paire für Hoteldienstleistungen und Catering aus dem italienischen Mondovi im Piemont.

Besonders gefreut haben sich die Neustrelitzer, dass auch Schulleiterin Donatella Garello die Zeit gefunden hat, die deutschen Partner zu besuchen. Donatella ist dem Gymnasium seit vielen Jahren verbunden und auch mir seit einem gemeinsamen Studienaufenthalt in Israel eine Freundin.

mensa2Die jungen Italiener wurden in eines der Vorzeigeprojekte des Carolinums, die Schülersozialdienste für Schüler (Strelitzius berichtete), eingegliedert und hatten natürlich die Möglichkeit, sich mit einem italienischen Tag in der Mensa vorzustellen. Dazu hatte die Leitung des Carolinums auch Gäste eingeladen, darunter von der IHK Neubrandenburg. Ravioli mit Joghurtdip, Reistimbale mit Buletten und Erbsen, was als Timballo di riso con polpettine e piselli noch um einiges klangvoller daherkommt, und eine Mousse al cioccolato sorgten für Anerkennung bei denen, die es vertilgten. Daneben hatten die italienischen Berufsschüler auch Gelegenheit, in Gastronomie und Hotellerie der Residenzstadt hineinzuschnuppern

Strelitzius hat noch ein paar Stimmen zu dem Gastspiel parat:
Tabea Klein: Der Austausch mit der italienischer Partnerschule aus Mondovi war eine tolle und lehrreiche Erfahrung. Auf den Ausflügen nach Rostock und Potsdam, beim abendlichen Zusammensitzen und während des gemeinsamen Kochens wurden Kulturunterschiede ausgetauscht und neue Freundschaften geknüpft. Ich freue mich auf den Gegenbesuch in Italien.
Charlott Heise: Die zwei Wochen mit unserem italienischen Austauschschüler sind viel zu schnell vergangen. Trotz sprachlicher Barrieren haben wir uns auf Anhieb verstanden und konnten die gemeinsamen Ausflüge genießen. Es hat Spaß gemacht von den Italienern zu lernen sowohl die Grundbegriffe ihrer Sprache als auch viele leckere Rezepte, die die Berufsschüler aus Mondovi gern geteilt haben. Ich hoffe, sie konnten auch von uns einiges lernen und haben die Zeit genauso genossen wie wir.
Rachele Viala: Der Aufenthalt hier hat mir so gut gefallen, weil es eine komplett neue Erfahrung war, ganz anders, als das, was ich bisher gemacht habe. Die 14 Tage in einer deutschen Familie haben mir viel Neues beigebracht. Ich fühle mich irgendwie reifer und bewusster. Auch die acht Stunden an der Rezeption in einem Neustrelitzer Hotel haben zu meiner beruflichen Bildung beigetragen. Ich möchte sehr gern mal wieder hierher zurückkehren.
Francesco Paolino: Ich hatte viele interessante Eindrücke, zum Beispiel die so ganz andere gastronomische Kultur. Ein solcher Besuch hilft auch mit Vorurteilen aufzuräumen. Ich dachte, die Deutschen wären so ein bisschen kalt. Ganz im Gegenteil, wir sind so warm empfangen worden und haben so eine liebe Gastfreundschaft genossen. Einfach super! Ich freue mich sehr, zwei Wochen hier gewohnt und viel erlebt zu haben. Ich mag außerdem Musik, und ich musste feststellen, dass italienische Musik auch hier bekannt und beliebt ist. Das freut mich sehr.