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Sardellen führen völlig zu Unrecht ein Schattendasein in unseren Supermärkten. Dabei sind sie gerade bei vielen Pastagerichten der Pfiff, auf den ein Italiener nie verzichten würde. Als Tribut an den salzigen Mini-Fisch habe ich heute Nudeln mit Brokkoli, Paprika und Sardellen auf den Speiseplan gesetzt.

400 Gramm Farfalle oder Orecchiette bissfest garen. In fünf Esslöffeln sanft erwärmtem Olivenöl zunächst drei große, zerdrückte Knoblauchzehen andünsten. Dann 50 Gramm eingelegte Sardellen hacken und drei Minuten mitdünsten, dabei weiter mit einem Holzlöffel zerkleinern. Pasta abgießen und mit in die Pfanne.

In meinem Dampfgarer habe ich unterdessen 500 Gramm Brokkoli-Röschen und zwei in Streifen geschnittene rote Spitzpaprika gedämpft. Das Gemüse wandert danach auch in die Pfanne. Alles schön vermischen. 150 Gramm geriebenen Parmesan dazwischen und schmelzen lassen.

Wer hat, kann auch 50 Gramm geriebenen Pecorino teilnehmen lassen. Ich hatte heute nicht. Die Pfeffermühle zwei, drei Mal über dem Essen kreisen lassen und vor dem ersten Bissen einen Toast auf die Sardelle ausbringen. Buon Appetito!