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Auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz ist heute Morgen eine wichtige Weiche für die Zukunft des Standortes gestellt worden. Ein Duisburger Spezialunternehmen hat einen riesigen Antennenspiegel montiert. Auch Firmen aus der Residenzstadt waren in das Projekt eingebunden.

Die Antenne, die auch den Anforderungen modernster künftiger Satellitenmissionen genügt, hat einen Durchmesser von 11,5 Metern. Das Gesamtgewicht der Anlage bemisst sich auf 57 Tonnen, sie ist 14,5 Meter hoch. In die Gesamtkosten von
3,2 Millionen Euro teilen sich das Land mit zwei Millionen und das DLR.

„Wir werden hier in Neustrelitz künftig noch mehr Satellitenmissionen empfangen und brauchen damit mehr Empfangskapazität“, erläuterte mir Holger Maass, Abteilungsleiter Nationales Bodensegment, die Notwendigkeit der Investition. „Die bisherigen drei Antennensysteme reichten dafür nicht mehr aus.“

Zugleich ermögliche die neue Antenne höhere Datenraten. So seien im Rahmen des europäischen Umweltmonitoring-Programms COPERNICUS bereits mehrere Satelliten gestartet worden, weitere folgen. Auch bei der Nutzung von Weltraumtechnologien für die maritime Sicherheit werde sich die neue Empfangsanlage bezahlt machen.