Schlagwörter

, , ,

Heute ist ein spannender Tag beim XIV. Internationalen Festival der Künste in Mirow. Und das nicht nur, weil ab 10 Uhr in der Remise die öffentliche Finalrunde im Violinwettbewerb steigt. Gegen Abend ist zu meistern, woran man im vergangenen Jahr scheiterte. Das Klavier muss von der Remise in den Festsaal des Schlosses transportiert werden. Seinerzeit musste das Abschlusskonzert dann auch in der Remise stattfinden, nachdem das Musikinstrument nicht nur die Tür des neu eröffneten Schlosses gepasst hatte.

Henry Tesch, Chef des Residenzschlossvereins, ist optimistisch, was den Ausgang der Aktion angeht. Und begründet seine Zuversicht mit einem Fakt, der vor Jahresfrist nicht vorgebracht worden war. Da hatte sich der Betrieb für Bau und Liegenschaften des Landes mit dem Argument aus der Affäre zu ziehen versucht, dass ja zu Barockzeiten das Klavier noch nicht erfunden und damit auch baulich nicht zu berücksichtigen war.

Das tatsächliche Problem war laut Tesch viel profaner. Die Möbeltransporteure hatten versucht, das Klavier hochkant in Kniehöhe durch die Tür zu tragen. Dazu reichen deren Maße aber nicht aus. „Für solche Fälle gibt es ganz flache Spezialwagen, und wir gehen davon aus, dass die in diesem Jahr beauftragte Firma auch damit ausgerüstet ist“, so der Vereinsvorsitzende.

Na dann, toi, toi, toi! Das Galakonzert, bei dem morgen um 19 Uhr im Festsaal die Preisträger bekanntgegeben werden, ist übrigens restlos ausverkauft. Wer gewonnen hat, ist bei Strelitzius zu lesen.