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Gestern habe ich in der von mir bevorzugten Markt-Apotheke in Neustrelitz gedacht, mich rührt der Donner. Nein, nicht wegen der Umbauarbeiten in den Räumlichkeiten. Was muss, muss!

Die freundliche Apothekerin fragte mich rundheraus, wie lange ich noch an meinem Dauermedikament festhalten wolle. Da gebe es doch inzwischen Gleichwertiges zu kulanteren Preisen. Nun bin ich privatversichert und bei jeder Pille finanziell dabei, habe aber erst gedacht, dass der kleine Preisunterschied die Gewohnheit nicht aufweichen sollte. Man ist ja im fortgeschrittenen Alter nicht mehr so risikofreudig.

Weil es mir aber nicht wirklich Ruhe gelassen hat, habe ich nach dem Bezahlvorgang spaßeshalber mal um einen Alternativvorschlag gebeten. Und da ist mir dann doch ein bisschen schlecht geworden, was nicht daran lag, dass ich meine Medizin noch nicht intus hatte.

Habe ich auch diesmal knapp 90 Euro verauslagt, so ist der gleiche Wirkstoff inzwischen für 25 Euro zu haben. Was mit dem Patentschutz zusammenhänge, der irgendwann abgelaufen ist, und dann produzieren andere eben billiger beziehungsweise verlangen einfach weniger und verdienen immer noch gut.

Also, es lohnt sich nach Alternativen zu fragen. Am besten schon beim Arzt. Die Kasse freut sich auch. Und bildet für mich hoffentlich mehr Altersrücklagen. ;););)