Die mobilitätspolitische Sprecherin und Parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mecklenburg-Vorpommern, Jutta Wegner, begibt sich vom 26. August bis 4. September auf eine landesweite Sommertour unter dem Motto „Zukunft auf den Weg bringen“. Im Mittelpunkt der zehntägigen Rundreise steht das Thema Mobilität in seinen vielfältigen Facetten. Doch auch zu den Themen Bildung, Ehrenamt, Wirtschaft und Tourismus kommt die Abgeordnete mit Unternehmen, Vereinen, Bürgermeister*innen und Institutionen ins Gespräch.
In der gestrigen Sitzung des Kreistages Mecklenburgische Seenplatte wurden zwei Anträge der CDUplus-Kreistagsfraktion mit großer Zustimmung beschlossen. Beide Anträge zielen auf konkrete Verbesserungen der Mobilität im ländlichen Raum ab – sowohl durch bessere Informationsarbeit als auch durch neue Verbindungen.
Der Runde Tisch Landesgeschichte hat 2025 zum Themenjahr „Mobilität“ ausgerufen. Zahlreiche Institutionen, Museen und Vereine aus dem ganzen Land beteiligen sich mit Ausstellungen, Präsentationen und Veranstaltungen. An den Universitäten Greifswald und Rostock findet eine gemeinsame Ringvorlesung über den Einfluss von Mobilität auf das Land und die jeweilige Gesellschaft statt. Den Höhepunkt bildet im September die wissenschaftliche Konferenz „Eingewanderte und Dagebliebene, Durchgezogene und Abgewanderte. Mecklenburg und (Vor-)Pommern unter dem Einfluss wechselvoller Mobilitäten“ in Güstrow.
Eröffnet wird das Themenjahr am 24. Januar 2025 in Neubrandenburg. Im „Latücht“ wird der Film „Bruderland ist abgebrannt“ gezeigt und die (unaufgearbeitete) Geschichte der Vertragsarbeiter:innen diskutiert.
Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober wird es wieder ein touristisches Mobilitätsangebot im Amtsbereich Mecklenburgische Kleinseenplatte geben, welches den Urlaubern und Einwohnern gleichermaßen zur Verfügung steht. Dabei wird von der Routen- und Fahrplansystematik des Kleinseenbusses der letzten Jahre abgewichen und stattdessen das vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte initiierte Rufbussystem ILSE genutzt.
Um es attraktiver zu gestalten, wird es dabei auf die Wochenenden und Feiertage ausgedehnt. Somit stehen im genannten Zeitraum täglich in der Zeit von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Amtsgebiet Mecklenburgische Kleinseenplatte die ILSE-Busse zur Verfügung. Eine Fahrtanforderung erfolgt täglich über die App, die Internetseite www.ilse-bus.de oder (Montag bis Freitag) unter Telefon 0395 35 17 63 50 bis spätestens 60 Minuten vor dem gewünschten Fahrtantritt. Gruppenfahrten (ab 8 Personen) müssen mindestens 24 Stunden vorher angemeldet werden. Die Nutzung dieses Service ist für Gäste mit einer gültigen Kurkarte der Städte Mirow und Wesenberg sowie der Gemeinden Wustrow und Priepert kostenfrei.
Die Stadtvertretung Wesenberg tritt am kommenden Donnerstag, den 13. Juli, um 19 Uhr, im Rathaus zu ihrer nächsten öffentlichen Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen neben dem Bericht von Bürgermeister Steffen Rißmann zu wichtigen Angelegenheiten der Woblitzstadt und ihrer Ortsteile und einer Einwohnerfragestunde die Änderung des B-Planes „Wohngebiet am Hölkowschen Berg“, der vorhabenbezogene B-Plan „Alte Brennerei“ und die Sanierung des letzten Mauerabschnitts der denkmalgeschützten Burg Wesenberg.
Außerdem wird sich die Stadtvertretung zum Mobilitätskonzept „Seenplatte rundum“ (Strelitzius berichtete) positionieren. Von diesem Votum der Abgeordneten erwartet Steffen Rißmann eine Signalwirkung in der Kleinseenplatte, wie er mir im Vorfeld sagte.
Vordere Reihe von links: Sascha Steiner, Holger Beyer, Silvio Witt, Stephan Kunkel, Gunnar Wobig, Claudia Ellgoth, Peter Modemann. Zweite Reihe von links: Michael Graß, Dr. Christian Wolff. Foto: Stadt Neubrandenburg
Welche Rolle kann Wasserstoff für den Klimaschutz, die Wärmeversorgung, die Speicherung von Strom und vor allem für die Mobilität spielen? Und unter welchen Bedingungen ist ein Einsatz von Wasserstoff in der Vier-Tore-Stadt und der Region möglich? Diesen und weiteren Fragen haben sich in den vergangenen zwölf Monaten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Bereichen gewidmet.
Am vergangenen Dienstag wurden im Neubrandenburger Güterbahnhof die Ergebnisse des Abschlussberichts 2023 des HyStarter-Programmes im Beisein von Oberbürgermeister Silvio Witt und Stephan Kunkel von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sowie Holger Beyer von der IHK Neubrandenburg vor über 70 Teilnehmenden präsentiert.
Ein Jahr lang wurden Perspektiven zur Nutzung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie analysiert und erörtert. In sechs Strategiedialogen sowie zwei öffentlichen Veranstaltungen wurden zugleich mögliche Einsatzfelder und notwendige Infrastrukturentwicklungen diskutiert sowie Umsetzungskonzepte für die Vier-Tore-Stadt und den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte entwickelt.
„Herausgekommen ist eine gemeinsame Vision 2030, um unsere Region H2-ready zu machen“, erklärte Dr. Christian Wolff, Klimaschutzmanager der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Über 50 Akteure hatten sich an der gemeinsamen Wasserstoff-Vision 2030 beteiligt, darunter die Stadtwerke Neubrandenburg, Neustrelitz und Waren sowie Neuwoges, Neuwoba, Webasto, Weber und viele mehr.