Die Kellerbühne FreiGespielt hat begonnen, ihre Bühne im neuen Bürgerbegegnungszentrum „Alte Feuerwehr“ in Mirow aufzubauen. Der Unterbau steht, die erste Probe auf dem Podium ist absolviert. Die Wände folgen in der kommenden Woche. Dank an dieser Stelle an die Firma Wakubau, die mit zweifacher Manneskraft bei Antransport und Aufbau der schweren Bühnensegmente unterstützt hat.
Die Kellerbühne FreiGespielt mitten im Gleis: Gerhard Möhl, Monika Meyer, Martina Buchert, Haidrun Pergande, André Gross, Marlies Kahl, Martina Wenk, Roland Tuma und Kathrin Müller (von links).
Auf diese Nachricht haben die zahlreichen Fans der in Mirow beheimateten Kellerbühne FreiGespielt lange gewartet. Die Mimen aus der Kleinseenplatte kündigen nach dem gefeierten „Club der Pantoffelhelden“ vor zwei Jahren ihre nächste Premiere an. Am 29. November um 19.30 Uhr geht im Bürgerbegegnungszentrum (BBZ) „Alte Feuerwehr“ in der Mirower Rotdornstraße direkt an der Wasserkante zum ersten Mal der Vorhang auf zum neuen Stück „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“. Die Vorlage hat Winnie Abel geliefert, und nur so viel sei verraten: Die Deutsche Bahn kommt darin nicht so ganz gut weg.
In meinem nächsten Leben werde ich wahrscheinlich Eisenbahner. Zumindest zeichnet sich das ab. Vor ein paar Jahren habe ich unter anderem für die Betriebszeitung des Neustrelitzer Bahnwerkes gearbeitet. Dann entdeckte mich der Mirower Buchhändler Peter Schmitt für eine Lesung im von ihm okkupierten Unteren Schloss. In dem Text ging es um die Fahrt mit einer Dampflok anno 1875. Ich muss meine Sache wohl so gut gemacht haben, dass ich am 9. September an selber Stelle aus selbem Buch ein weiteres Kapitel vortragen darf. Zum Vormerken: 18.30 Uhr. Diesmal steht eine Zugfahrt im Jahr 1936 auf dem Programm, wieder unter Dampf, und wieder abenteuerlich.
Wir von der Kellerbühne FreiGespielt haben gestern im Restaurant „Zum Löwen“ in Strasen eine ganz wunderbare Weihnachtsparty gehabt. Danke an meinen Werbepartner René Töllner und seine tollen Mitarbeiter. Auf diesem Weg wünschen wir schon immer mal allen unseren Fans frohe Feiertage.
Bleibt gesund und uns gewogen. Im kommenden Jahr sehen wir uns wieder. Dann hat unsere neue Komödie „Es fährt kein Zug nach irgendwo“ in Mirow Premiere. Unten noch eine kleine, wundervoll böse Adventszugabe von Loriot.
Die in Mirow beheimatete Kellerbühne FreiGespielt wird in ihrer neuen Komödie „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ von Winnie Abel den Bahnhof Düsterförde noch einmal beleben. Zumindest auf der Bühne. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Bei den Proben im Mirower Familienzentrum kam die Frage auf, ob denn die Bahn überhaupt noch in Düsterförde anhält. Die einen sagten so, die anderen so. Roland Tuma hat sich für seine Schauspielkollegen in die Spur begeben und ist auf interessante Hinweise am stillgelegten Bahnhof gestoßen.
Dann wäre noch eine häufig gestellte Frage zu beantworten. Wann sind die FreiGespielten endlich wieder für ihre Fans zu erleben? Das Stück „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ soll im Frühsommer kommenden Jahres seine Premiere erleben. Bevorzugt natürlich im Alten Feuerwehrgebäude in der Rotdornstraße, das die Mimen als Spielstätte in bester Erinnerung haben, und ihr Publikum sicherlich auch. Ob es zur Rückkehr an die Wasserkante kommt, hängt vom Sanierungsfortschritt vor Ort ab.
Steigen in den „Zug nach Irgendwo“: Haidrun Pergande, Marlies Kahl, Kathrin Müller, Monika Meyer, Martina Buchert (vorn von links), Martina Wenk, Roland Tuma, André Gross und Gerhard Möhl (hinten von links).
Gott plant eine neue Sintflut. Ein Rentnerehepaar verirrt sich statt ins Seniorenheim ins Gefängnis. Zwei Typen wollen ihre heruntergekommene Kneipe retten. Jemand wacht jeden Morgen mit einer neuen Identität auf. Ein schwuler Jungbauer braucht zum Erben des Hofes unbedingt eine Frau. Einem Tratschweib wird ein Mord vorgespielt, und, und, und… Auf der Suche nach einem neuen Stück sind der vom Publikum gefeierten Mirower Kellerbühne FreiGespielt vom Theaterverlag über 80 Vorschläge unterbreitet worden. Dabei war die Auswahl per Filter schon eingegrenzt worden.
Gestern Abend sind im Familienzentrum, in welches die Mimen vorerst zurückgekehrt sind, nun die Würfel gefallen und gleich noch die Rollen verteilt worden. Im November beginnen am Peetscher Weg die Proben zur elften FreiGespielt-Komödie „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ von Winnie Abel.
Zum Inhalt sei nur so viel verraten: Ein ICE muss einen außerplanmäßigen Halt einlegen und die Fahrgäste stranden an einem trostlosen Provinzbahnhof. Ohne Handyempfang, ohne Taxis, ohne eine Aussicht auf Weiterfahrt. Mitreisende bei dieser spannenden und ungemein witzigen Bahn-Odyssee sind ein illustrer Kegel-Club, eine gehetzte Business-Frau, ein eigenwilliger Verschwörungstheoretiker, eine abgedrehte Motivationstrainerin und eine Psychiatriepatientin auf Abwegen.
Natürlich wurde auch der alte Elbtunnel in Hamburg durchquert: Hinten von links Monika Meyer und Gerhard Möhl, Mitte von links André Gross, Roland Tuma, Martina Wenk und Haidrun Pergande, vorn von links Kathrin Müller, Marlies Kahl und Martina Buchert.
Die Kellerbühne FreiGespielt aus Mirow hat sich eine Auszeit mit Studieneffekt in der Hansestadt Hamburg gegönnt. Zum wiederholten Mal haben die Mimen das Schmidt Theater besucht, um sich da das eine oder andere abzuschauen. Und bei „Die Königs schenken nach“ sind die FreiGespielten erwartungsgemäß auch diesmal so was von fündig geworden. Was im Schmidt Theater über die Bühne geht, ist übrigens ohne Einschränkung zu empfehlen. Eine Hafenrundfahrt und ein Besuch beim Lieblingsitaliener „Piceno“ auf Sankt Pauli rundeten die zweitägige Hamburg-Exkursion ab.
Noch im Oktober soll die Entscheidung fallen, welche Komödie die Kellerbühne als nächste in Angriff nimmt. Dabei hat die Schauspieltruppe die Qual der Wahl: Trotz vorab gemachter Einschränkungen sind den Mitgliedern um die 80 Vorschläge vom Theaterverlag unterbreitet worden. Fünf Stücke sind in die Endrunde gelangt und müssen jetzt von den Akteuren gelesen werden. Kommt keine Begeisterung dabei auf, so gibt es etliche Alternativen in der Stoffsammlung.
Die Kellermimen haben gestern in der „Blauen Maus“ auch auf ihr tolles Publikum angestoßen. Zumindest eine Komödie geht noch, so der mehrheitliche Beschluss in der feuchtfröhlichen Runde.Foto: Souffleuse Kathrin Müller
Mehr als 1000 Zuschauer, vorwiegend aus der Kleinseenplatte und Neustrelitz, aber auch so mancher Urlauber, haben in den vergangenen Wochen im Alten Feuerwehrhaus in Mirow die Kellerbühne FreiGespielt mit ihrer Komödie „Club der Pantoffelhelden“ gefeiert (Strelitzius berichtete). Gestern war nun bei einem Arbeitsessen in der „Blauen Maus“ in Mirow Strategiebesprechung. Immerhin, die Mimen sind in den mehr als 21 Jahren des Bestehens des Ensembles nicht jünger geworden. Und, auch wenn die Truppe vor jeder Vorstellung im Feuerwehrhaus von ihrer neuen Spielstätte sprach, stehen über der baulichen Herrichtung des malerisch an der Mirower Wasserkante gelegenen Gebäudes als multifunktional nutzbare Kulturstätte, so die Planungen, noch so manche Fragezeichen.
Noch vieles nebulös
Immerhin sollen nicht weniger als das Dach saniert, Wanddurchbrüche und Verglasungen in die betonstarrende Fassade eingebracht und eine Fußbodenheizung eingebaut werden. Auch an eine neue Bühne ist gedacht, wie von der Verwaltung zu erfahren war. Ob die auch für das einzige Amateurtheater weit und breit tauglich ist, zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist noch vieles nebulös.
Ungeachtet der Unwägbarkeiten, haben sich die FreiGespielten mehrheitlich entschieden, der zehnten Komödie die elfte folgen zu lassen. Noch gestern haben sie den von ihnen bevorzugten Theaterverlag beauftragt, einige Stücke zur Auswahl zu schicken. Wo der Favorit dann spätestens 2025 seine Premiere erlebt, man weiß es nicht. Aber wohlgefühlt haben sich die Kellermimen im Alten Feuerwehrhaus schon. Und ihr Publikum wohl auch.
Die Kellerbühne hat den Staffelstab vom Mirower Buchhändler Peter Schmitt aufgenommen und einmal mehr gezeigt, was unter der traditionsreichen Adresse in der Rotdornstraße möglich ist. Das sollte auch höheren Orts Fördertöpfe öffnen. Jetzt ist wieder die Stadt am Zug. Die FreiGespielten kehren im Herbst einstweilen ins Familienzentrum zurück, um dort im Warmen proben zu können.
Haben tolle Wochen hinter sich: Frank Pergande, Martina Buchert, Roland Tuma, Martina Wenk, André Gross, Monika Meyer, Haidrun Pergande, Marlies Kahl, Gerhard Möhl und Souffleuse Kathrin Müller (von links). Foto: Kristin Buchert
Minutenlang Standing Ovations, Bravorufe und Pfiffe der Begeisterung – die Kellerbühne FreiGespielt hat bei der finalen Vorstellung ihrer aktuellen Komödie „Club der Pantoffelhelden“ am Sonnabendabend im Alten Feuerwehrhaus in Mirow alles ernten dürfen, was sich Schauspieler wünschen. Zur Dernière hatten die Mimen noch einmal voll aufgedreht und ihrer Erfolgskomödie von Hans Schimmel mit improvisierten Einlagen zusätzliche Würze verliehen. Dem Publikum war vorab wieder fürsorglich geraten worden, nicht an sich zu halten und dem Lachen freie Bahn zu lassen. Der „Gesundheitstipp“ wurde über alle Maßen beherzigt. Zwischenzeitlich sang der ganze Saal mit den drei Pantoffelhelden bei deren Aufbruch zur Fremdenlegion „I was born under a wandering star“.
Die FreiGespielten haben Strelitzius ausdrücklich ermächtigt, den mehr als tausend Besuchern der Aufführungen in den vergangenen Wochen Dank zu sagen: für den Besuch der Vorstellungen, zu denen oft genug noch zusätzliche Stühle aufgestellt werden mussten, für den überwältigenden Applaus, für die tiefe Zuneigung und die Anerkennung, die der seit mehr als 21 Jahren bestehenden Truppe gezollt wurden. Am kommenden Donnerstag wollen die Komödianten bei einem gemeinsamen Essen in Mirow über die Zukunft sprechen. Was dabei herauskommt, es wird hier im Blog zu lesen sein.
Im Mirower Kaffeehus Kittendorf gehen in dieser Woche die letzten Tickets für die Erfolgskomödie „Club der Pantoffelhelden“ der Kellerbühne FreiGespielt über den Tresen bzw. werden reserviert. Wer also noch in Beifall und Jubel einstimmen will, die der Schauspieltruppe für ihre aktuelle Inszenierung bereits mehr als reichlich gespendet wurden, muss sich jetzt sputen.
Während für kommenden Freitag, 14. Juli, nur noch wenige Karten zu haben sind, sieht es am Sonnabend, 15. Juli, zum Finale noch etwas besser aus. Vorstellungsbeginn im Alten Feuerwehrgebäude an der Rotdornstraße, dem neuen Auftrittsort der Truppe, ist in beiden Fällen um 19.30 Uhr.