Friederike Möbius berichtete zusammen mit Dr. Martin Krappe von ihrer Forschung zum ursprünglichen Zustand der Seen im Müritz-Nationalpark. Foto: NPA Müritz
Am 18. November fand im Müritzeum in Waren das jährlich ausgerichtete wissenschaftliche Kolloquium des Müritz-Nationalparks statt. In diesem Jahr wurde das Thema „Wasser“ intensiv beleuchtet. Denn Wasser – so hieß es schon in der Einladung – ist Leben und der Wasserhaushalt Schlüssel für die nachhaltige Entwicklung von Natur und Landschaft. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Fachleute und Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen kamen zusammen, um Veränderungen der Gewässerlandschaften in Mecklenburg-Vorpommern zu diskutieren und die Bedeutung des Wasserhaushalts für die Region zu unterstreichen.
So wie diese Anlage in Neverin, erhält nun auch die Trinkwasser-Druckstation in Groß Nemerow neue Pumpen. Foto: Neubrandenburger Stadtwerke
neu.w lässt die Pumpen in der Trinkwasser-Druckstation in Groß Nemerow erneuern. Im Zuge der vorbereitenden Arbeiten kommt es in der Nacht vom 7. zum 8. November zur Unterbrechung der Versorgung.
In Kooperation mit der „Blue Community Neustrelitz“ ist am Donnerstag, den 10. Oktober, um 18 Uhr, Sven Riesbeck ins Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz eingeladen, um im Rahmen der Vortragsreihe „Die Zukunft unseres Wassers“ über Perspektiven der kommunalen Sanitärversorgung zu sprechen.
Das Thema ist so aktuell, da in urbanen Zentren, touristischen Hotspots und Naherholungsgebieten der Bedarf an öffentlichen Toiletten immer mehr steigt. Fehlende oder unzureichende Sanitäranlagen belasten hier zunehmend Mensch und Umwelt, zumal an vielen öffentlichen Räumen Wasser- und Abwasseranschlüsse fehlen. Die Kommunen stehen also vor der Herausforderung, den öffentlichen Raum vor Verunreinigung zu schützen.
In seinem Vortrag stellt Sven Riesbeck, Gründer und Geschäftsführer der EcoToiletten GmbH, die Vorteile und Herausforderungen eines alternativen, kostengünstigen und innovativen Sanitärkonzepts dar. Er erläutert, wie autarke und nachhaltige Sanitärlösungen eine zukunftsfähige Alternative zu den bestehenden Toilettenmodellen für öffentliche Kommunen darstellen können.
Die Stadtwerke Neustrelitz setzen ihre Wasserleitungen instand. Damit die Auswirkungen für die Kunden so gering wie möglich sind, erfolgen die Arbeiten am kommenden Mittwoch (9. Oktober) am späten Abend. In der Zeit von 22.30 Uhr bis voraussichtlich 0 Uhr wird in Fürstensee das Wasser abgestellt.
Die Wasserversorgung wird auch in der Fürstenberger Straße, Bauhof, Koppelweg und in der Fürstenseer Landstraße für diese Zeit unterbrochen.
Das Abkochgebot für Trinkwasser in den Orten Neddemin und Ganzkow (Versorgungsgebiet WAZ Friedland) ist aufgehoben. Auch eine zweite Analyse hat keine Beanstandungen ergeben. Am Dienstag, den 27. August, war es zu einer Unterbrechung der Trinkwasserversorgung gekommen, weil die Hauptleitung bei Bauarbeiten beschädigt wurde. Es war zunächst unklar, ob es dadurch zu Verschmutzungen des Trinkwassers kam. Die betroffenen Kundinnen und Kunden wurden vorsorglich gebeten, das Wasser abzukochen.
Eine erste Analyse ergab keine Auffälligkeiten. Die Trinkwasserqualität sollte aber in Absprache mit dem Gesundheitsamt mit weiteren Probenahmen überwacht werden. Das Ergebnis der zweiten Beprobung liegt nun vor. Damit konnte die Einhaltung der Grenzwerte der Trinkwasserverordnung bestätigt werden. Das Gesundheitsamt hat daher das Abkochgebot mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das Trinkwasser kann wieder ohne Einschränkung genutzt werden. Die Stadtwerke Neubrandenburg danken den betroffnene Kunden für ihre Geduld und ihr Verständnis.
Am Wasserspender im neu.sw Kundenbüro in Neubrandenburg kann kostenlos Wasser aufgefüllt werden. Foto: DER GOTTWALD
Das neu.sw Kundenbüro am Neubrandenburger Marktplatz ist jetzt offizielle Refill Station im Netzwerk Refill Deutschland. Während der Öffnungszeiten kann jede und jeder kostenfrei Leitungswasser aus dem neu.sw Wasserspender in ein mitgebrachtes Trinkgefäß füllen. Das vermeidet Plastikmüll, schont die Umwelt und spart Geld. Gut zu wissen: Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt.
Das neu.sw Kundenbüro im Marien Carrée ist montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Ein blauer Aufkleber mit Wassertropfen und der Aufschrift „Refill Station“ weist auf die Auffüllmöglichkeit hin.
Deutschlandweit gibt es mehr als 7 000 Refill Stationen und Trinkbrunnen. Die Initiative für kostenloses Leitungswasser wird vom gemeinnützigen Verein „a tip: tap“ organisiert und koordiniert. Er setzt sich seit mehr als 10 Jahren für Leitungswasser gegen Plastikmüll und für eine nachhaltige Lebensweise ein. https://refill-deutschland.de/
Die Neubrandenburger Stadtwerke versorgen insgesamt rund 78 000 Menschen in der Vier-Tore-Stadt und im Umland mit jährlich knapp vier Millionen Kubikmetern Wasser. Das Unternehmen betreibt dafür drei Wasserwerke und ein 700 Kilometer langes Leitungsnetz.
Ein blauer Aufkleber mit Wassertropfen und der Aufschrift „Refill Station“ weist Möglichkeit hin, Trinkwasser kostenlos aufzufüllen. Foto: Neubrandenburger Stadtwerke
Die Blue Community Neustrelitz lädt ein zum ersten Aktiventreffen am Montag den 22. Juli, um 18.30 Uhr, in den Räumlichkeiten des Kiez Büro Coworking Space in der Strelitzer Straße 37. Das Treffen ist für anderthalb bis zwei Stunden angesetzt.
Neben einer kurzen Vorstellungsrunde, werden die nächsten Aktivitäten der Blue Community besprochen und beraten, wie die Interessen der Gemeinschaft in Neustrelitz umgesetzt werden können. Wer schon ganz konkret Zusagen kann, schreibt gern eine Mail an mail@anoosh.de.
Einen Workshop kreatives Schreiben: Wasser-Visionen für Neustrelitz gibt es am 5. April ab 18 Uhr im Café FreiRaum41 in der Glambecker Straße in Neustrelitz. Stell Dir vor, es ist 2050… Wie könnte es am Zierker See aussehen? Gibt es Unterwasserwohnungen im Glammi? Spielen Kinder auf einem Wasserspielplatz auf dem Marktplatz? Der Phantasie sind an diesem Abend keine Grenzen gesetzt – einfach vorbeikommen und Wasser-Visionen zu Papier bringen. Wer weiß, vielleicht werden sie ja wahr…
Die Wasseraktivistin Anoosh Werner und der Journalist und Autor Jens Wiesner werden diesen Schreibworkshop anleiten und den Teilnehmer:innen auf Wunsch auch Tipps zum kreativen Schreiben geben. Der kostenfreie Workshop ist Teil des Flaniergänge-Projekts der Blue Community Neustrelitz. Wer mehr zum Projekt erfahren will und/ oder die erste Geschichte lesen möchte, schaut am besten gleich hier: www.flaniergaenge.de
Außerdem können sich noch Interessierte und/oder Neugierige mit Jens und Anoosh zum Flanieren verabreden. Termine laufen direkt über mail@anoosh.de
„Grüner Grund – Die faszinierende Welt der heimischen Wasserpflanzen“ ist Titel eines spannenden Vortrages in der Reihe MiM im Müritzeum am Mittwoch, 24. Januar, um 18.30 Uhr.
Ob zum Baden, zum Angeln oder anderen Freizeitaktivitäten: Seen sind beliebt bei Einwohnern und Gästen unserer Region und ein Markenzeichen der Mecklenburgischen Seenplatte. Doch für viele Menschen endet der Betrachtungsraum unserer Seen an der Wasseroberfläche, doch unter Wasser eröffnen sich neue Perspektiven. Silke Oldorff vom Projekt „Tauchen für den Naturschutz“ nimmt uns in ihrem Vortrag mit auf den Grund der Seen und bringt uns die „Unterwasserwelt“ näher. Genauer gesagt, lenkt die stellvertretende Leiterin des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land und Umweltreferentin im Verband deutscher Sporttaucher unseren Blick auf die Wasserpflanzen, denn die sind weit mehr als „nur Schlingpflanzen“.
Warum sind Wasserpflanzen, egal um welche Arten es sich handelt, so wichtig für das Gleichgewicht in einem See? Genau diese Frage möchte Silke Oldorff in ihrem Vortrag beantworten. Dabei geht sie auf die Besonderheiten in den Lebensweisen und auf die Schönheit dieser Artengruppe ein.
Der Vortrag ist auch die Auftaktveranstaltung des Müritz-Nationalparks zum Themenjahr „Wasser“ (Strelitzius berichtete). Mit einem vielseitigen Programm möchte der Nationalpark seinen Besucherinnen und Besuchern erlebbar machen, wie Wasser-Ökosysteme funktionieren, welche zentrale Rolle ein funktionierender Wasserhaushalt für den Artenschutz und für die Landschaft hier vor Ort spielen. Der Vortrag ist kostenfrei, das Müritzeum bittet um eine Spende.
Wasser ist Leben. Das lässt sich im Müritz-Nationalpark mit den über 100 größeren Seen und unzähligen Mooren eindrucksvoll entdecken. Auch der Wald und die Wiesen und jede der zahlreichen, heimischen Arten sind abhängig von einem funktionierenden Wasserkreislauf. Gerade weil dieser alles entscheidende Rohstoff in den vergangenen Jahren weltweit zunehmend knapper wird, hat das Nationalparkamt nun „Wasser“ zum Jahresthema 2024 erklärt.
„Wir haben ein reichhaltiges Programm zusammengestellt, um unseren Besucherinnen und Besuchern, erlebbar zu machen, wie Wasser-Ökosysteme funktionieren und welche zentrale Rolle ein funktionierender Wasserhaushalt für den Artenschutz und für die Landschaft hier vor Ort spielt,“ sagt Amtsleiter Ulf Zimmermann.