Schlagwörter

, ,

Auf Antrag der CDU-Fraktion hat sich der Kreistag Mecklenburgische Seenplatte auf seiner jüngsten Sitzung mit der aktuellen Energiekrise in Deutschland und deren Auswirkungen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte befasst. Nach einer konstruktiven Debatte, die sowohl auf die Handlungsoptionen auf Bundes- und Landesebene verwiesen hat, folgten die Kreistagsmitglieder mehrheitlich einem Antrag der CDU-Fraktion, der die Handlungsmöglichkeiten der kommunalen Ebene in den Blick nimmt. Dazu erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Frank Benischke:

Die wesentlichen Stellschrauben zur Lösung dieser Probleme liegen in den Händen von Bund und Land. Dort muss endlich schneller und pragmatischer agiert werden, um einerseits die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und andererseits die Energiepreise in den Griff zu bekommen. Mit unserem Antrag zielen wir allerdings auch auf die Lösungspotenziale hier vor Ort. Gemeinsam mit allen relevanten Akteuren wollen wir eine, an die neuen Gegebenheiten angepasste, Energieplanung für unseren Landkreis erarbeiten. Dabei sollen Möglichkeiten der eigenen Energieerzeugung und -speicherung ausgelotet werden, denn die gegenwärtige Krise zeigt deutlich die Nachteile der Abhängigkeit von wenigen, externen Energiequellen.

Daher soll der Landkreis in Zusammenarbeit mit anderen in diesem Bereich tätigen Akteuren die Möglichkeiten und Optionen der Energieerzeugung und -speicherung im Kreisgebiet systematisch prüfen. Ergänzend dazu müssen aber auch die Hemmnisse im Bereich der Energieerzeugung und -speicherung betrachtet werden, die derzeit bestehen. Dies betrifft sowohl rechtliche als auch organisatorische Behinderungen des Ausbaus der Energieerzeugung und -speicherung im Kreisgebiet sowie gegebenenfalls Umsetzungsdefizite“, so Frank Benischke abschließend.