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Die Neubrandenburger Bündnisgrünen in der Stadtvertretung haben auf ihrer Herbstklausurtagung in der Viertorestadt die Bemühungen der Stadtwerke begrüßt, die Energieversorgung insbesondere in den nächsten Monaten zu sichern. Die aktuellen Krisen wie die Knappheit der fossilen Energieträger und die Erderhitzung im Rahmen des Klimawandels zeigten aber, wie wichtig eine zügige Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Energieträger ist. Auch Neubrandenburg müsse sich aktiv daran beteiligen, die globalen Klimaziele erreichen und bis 2035 klimaneutral werden. Um die Klimaziele zu erreichen und eine zukunftssichere Strom- und Wärmeerzeugung sicherzustellen, müsse unter anderem ein Ersatz geschaffen werden für das bestehende Gasturbinen-Kraftwerk.

Leider lägen noch keine konkreten Konzepte vor für die zügige Umstellung auf eine CO2-freie Wärmeerzeugung in Fern- und Nahwärmenetzen sowie für einen Einstieg in eine nennenswert große Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien. „Wir fordern Stadtverwaltung und kommunale Betriebe auf, mit hoher Priorität das Potenzial für den Umstieg auf erneuerbare Energien zu nutzen. Denkbar wäre, dass für diesen Zweck eine eigene kommunale Gesellschaft gegründet wird, um den Auftrag aus §2 der Kommunalverfassung zur ‚Versorgung mit Energie, insbesondere erneuerbarer Art‘ umzusetzen“, so Rainer Kirchhefer, Fraktionsvorsitzender der Stadtfraktion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN.

Ihre Herbst-Klausurtagung hatte die Fraktion den Themen Klimaschutz und Energiesicherheit in der Stadt gewidmet. Gäste waren neben dem Oberbürgermeister Silvio Witt, der Klimamanager Dr. Christian Wolff und der Geschäftsführer der Stadtwerke Neubrandenburg Ingo Meyer.