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Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann bei seinem Vortrag.

Das 4. Mirower Gespräch, Forum für regionale Entwicklung, hat sich in dieser Woche dem Radwegebau, Fragen der Digitalisierung, des öffentliche Nahverkehrs sowie der Sicherstellung von Rettungsschwimmern in den Kommunen gewidmet. Tagungsort war erstmal Mirows neue Veranstaltungsadresse, die Alte Feuerwache.

Henry Tesch (links) und Dirk Rautmann (hinten 2. von links) begrüßen die Teilnehmer vor der Alten Feuerwache in Mirow.

Dirk Rautmann, Amtsleiter Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, und Henry Tesch, Bürgermeister Mirow, konnten ein breites Publikum begrüßen. Abgeordnete aus Stadtvertretungen und Mitarbeiter von Verwaltungen sowie die Bürgermeister aus Waren, Norbert Möller, und der Wittstocker Bürgermeister Jörg Gehrmann waren anwesend, ebenso der Geschäftsführer des Tourismusverbandes der Mecklenburgischen Seenplatte Bert Balke. Im Publikum waren der Leiter der Leitstelle des Landkreises, Niklas Tobien, sowie Torsten Grahn, Geschäftsführer der MVVG, sowie weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Referenten waren Jörg Gehrmann zum Radwegebau am Beispiel seiner Stadt, Dirk Rautmann zum Status der Umsetzung des Nahverkehrsplans des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Richard Nonnenmacher vom IKT Ost Neubrandenburg zum Thema „Digitalisierung ist Daseinsvorsorge“ und Dr. Matthias Gast von der DLRG Ortsgruppe Neubrandenburg zum Thema Wasserrettung in ländlichen Räumen. Zum Radwegbau zwischen Wittstock und Mirow und zur Sicherstellung von Rettungsschwimmern in den Kommunen wurden gesonderte Arbeitstagungen mit den entsprechenden Einladungen vereinbart. Zum Schwerpunkt ÖPNV wird bei den Mirower Gesprächen fortlaufend berichtet. Bei der Digitalisierung wollen sich die Teilnehmer nun auch verstärkt dem ländlichen Bereich zuwenden.

Tagungen im Frühjahr und im Herbst

Um künftig die Schwerpunkte zwischen den Beratungen mehr voranbringen zu können, werden die Mirower Gespräche ab 2023 statt vier Mal nur noch zwei Mal pro Jahr stattfinden. Geplant sind eine Frühjahrstagung sowie eine Herbsttagung. „Damit kommen wir von einem reinen Forum, auf dem Themen und Initiativen vorgestellt werden, zu einem inhaltlichen und formellen ‚Zweiklang‘, wenn man so will“, betonte Initiator Henry Tesch. „So kann dann auf der Frühjahrstagung bzw. der Herbsttagung Bilanz gezogen werden“, ergänzte Rautmann.