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Die AfD-Fraktion im Kreistag der Seenplatte hat den Landrat und den Kreistagspräsidenten aufgefordert, das für den 26. August geplante Sommerfest des Kreisparlaments nach dem Vorbild des Nachbarlandkreises Rostock abzusagen. Alternativ solle von den Teilnehmern ein kostendeckendes Eintrittsgeld erhoben werden.

Dazu stellt der AfD-Fraktionsvorsitzende Robert Schnell fest: „Während eine Krise in Deutschland die andere jagt und viele vor den Heizkosten im Winter jetzt schon bibbern, sollen sich Kreistagsmitglieder auf Kosten der Allgemeinheit vergnügen können. Bei überall steigenden Kosten wird auch der Landkreis MSE von seinem Haushaltsplan abweichen und drastisch sparen müssen. Auch wenn das Sommerfest im Landkreis immer von den Sparkassen gesponsert wird, zahlen am Ende die Bürger als Kunden der Sparkasse das Vergnügen der Kreistagsmitglieder.“ Derzeit sei es eher angebracht, einen Krisenstab wie im Nachbarlandkreis Vorpommern-Greifswald zu organisieren, statt ein Sommerfest.