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Grit und Peter Schmitt

Als Werbepartner von „Schmitt’s in Mirow“ freue ich mich, nun hier im Blog den allen Buchfreunden versprochenen „Literaturfrühling“ ankündigen zu dürfen. Die Buchhändler Grit und Peter Schmitt, im vergangenen Herbst für ihr kulturelle Engagement mit der Mirow-Münze geehrt (Strelitzius berichtete), haben Wort gehalten und bescheren Stadt und Umland trotz der widrigen Umstände in den zurückliegenden Monaten wieder ein ansprechendes Lesungsprogramm mit Filmeinlage. In die Vorbereitung hat das Paar bereits viel Kraft investiert. Natürlich wünscht es sich ebenso wie ich ihm zahlreiche Besucher. Gelegenheit besteht vom 26. bis zum 29. Mai zum Zuhören, um sich zu begegnen und für anregende, interessante Gespräche. Die kann man übrigens auch beim Stöbern und Kaufen im Buchladen in der Breitscheidstraße führen. Was für eine wunderbare Adresse!

Mit der szenischen Lesung der Schauspielerin und Autorin des Buches „Sweetheart, es ist alle Tage Sturm“ Inés Burdow sowie des Schauspielers Stephan Baumecker am 26. Mai nehmen die Briefe Lyonel Feiningers an seine Frau Julia uns mit auf eine Zeitreise durch Krieg, Weimarer Republik, Inflation und die Entstehung des Bauhau­ses. Sie erzählen vom Aufstieg der Nationalsozia­listen, der wachsenden Ge­fahr für Julia und ihre jüdische Familie, von Diffamierung und Abschied. Danach wird der Film „Lotte am Bauhaus“ gezeigt.

Einheimischer mogelt sich durch

Unterhaltsam wird es sicherlich am 27. Mai mit Bernard Robben, einem deutschen literarischen Übersetzer. Sein umfangreiches über­setzerisches Werk besteht vorwiegend aus Übertragungen erzählender Werke briti­scher, irischer und amerikani­scher Autoren. Auf die Frage „Was reizt Sie am Übersetzen?“ gab er 2016 die Antwort: „Mit jedem neuen Buch in eine neue Welt abzutauchen, der ich mich drei, vier Monate fast ausschließlich überlasse; ihre Sprache, ihre Sicht- und Denk­weisen zu lernen, bis ich gut genug bin, um mich als Einheimischer durchmogeln zu kön­nen“ – wie um nur einige zu nennen in den Büchern von John Williams „Stoner“ und „Augustus“, Ian McEwan „Saturday“, John Burnside „Glister“, John Wray „Das Geheimnis der verlorenen Zeit“ und Christopher Wilson „Die absolut wahre Geschich­te von Juri, dem Vorkoster“.

Der 28. Mai gehört Steffen Kopetzky, der uns diesmal abweichend vom gängigen Format einen Einblick in sein schriftstellerisches Schaffen erlaubt und dabei nicht wie üblich aus einem, sondern gleich von drei Büchern erzählen und daraus auch auszugsweise lesen wird: „Der Dieb“, „Risiko“ und „Propaganda“.

Ausklang auf dem Dorf

Zum Ausklang des „Literaturfrühlings“ am 29. Mai in Krümmel um 11 Uhr in der Dorfkirche bzw. bei schönem Wetter im kleinen Park der Kirche tritt noch einmal Steffen Kopetzky mit seinem letzten Bestseller „Monschau“ auf.

Mit Ausnahme der Veranstaltung am 29. Mai in Krümmel, finden alle Veranstaltungen in der Remise des Schlossparks Mirow um 18 Uhr statt. Der Eintritt beträgt jeweils 10 Euro, und natürlich gibt es wie immer bei den Veranstaltungen der Schmitts Snacks und Getränke. Strelitzius wird die Veranstaltungen in bewährter Manier jeweils am Tag zuvor noch einmal ankündigen.

www.schmittsinmirow.de

Der „Literaturfrühling“ lockt auf die Mirower Schlossinsel.