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Zwei Sportbootunfälle mit erheblichem Sachschaden haben sich am heutigen Donnerstag im Revier der Wasserschutzpolizeiinspektion Waren ereignet. Personen wurden zum Glück nicht verletzt.

Aus dem Yachthafen Untergöhren am Fleesensee wurde am Vormittag ein Sportbootunfall mit ca. 4.000 Euro Sachschaden gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein gemieteter Katamaran, dessen Besatzung namentlich noch nicht bekannt ist, bei einem Manöver eine Stromsäule beschädigt haben. Diese wurde aus der Verankerung gelöst und ist nicht mehr einsatzbereit.

Ein zweiter Sportbootunfall mit vorläufig geschätztem Gesamtsachschaden von 50.000 Euro ereignete sich kurze Zeit später auf der nördlichen Müritz vor Klink. Ein 50-jähriger Mann sowie eine 44-jährige Frau aus Sachsen beabsichtigten, mit ihrer gemieteten hochwertigen Motoryacht (10 Meter) von der Sietower Bucht in Richtung Klink zu verlegen. Dabei kam es zu einer Grundberührung, bei dem der Bootsrumpf teilweise aufgerissen wurde. Trotz Wassereinbruchs konnte die Yacht durch den verantwortlichen Sportbootführerscheininhaber in den Hafen Klink manövriert werden. Hier kamen sofort Tauchpumpen zum Einsatz.

Die betroffene Yacht wurde anschließend durch ein Bergungsunternehmen in eine benachbarte Marina geschleppt. Während dieses Manövers wurde der Eldenburger Kanal kurzzeitig für die gesamte Schifffahrt gesperrt.

In beiden Fällen ist die genaue Unfallursache noch unklar. Weiterführende Ermittlungen zu den genauen Unfallhergängen werden durch die Wasserschutzpolizeiinspektion Waren geführt.