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Der Ausbau der Kreisstraße MSE 90 zwischen Comthurey und der Landesgrenze nach Brandenburg geht ab 10. Februar weiter. Wie geplant, folgt nun der dritte von fünf Bauabschnitten. Er führt vom Abzweig zum Inselhotel Brückentinsee bis zur Landesgrenze Brandenburg. Bis zum 31. Mai wird dieser Abschnitt für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Die Umleitung über die B 96 – Fürstenberg – Lychen – Retzow wird entsprechend ausgeschildert.

Die bislang unbefestigte 1.620 Meter lange Straße bekommt eine Asphaltdecke, Leitpfosten, Fahrbahnmarkierung und verkehrsregelnde Beschilderung. Die geplanten Kosten für diesen Abschnitt betragen 750.000 Euro. Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert das Vorhaben aus dem Fonds zur Förderung des Ausbaus der wirtschaftsnahen Infrastruktur aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ in Verbindung mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit 90 Prozent dieser Summe.

Das Bauvorhaben MSE 90 umfasst insgesamt fünf Bauabschnitte auf einer Gesamtlänge von rund 4,1 Kilometern: den Ausbau von Dabelow zum Abzweig Brückentinsee auf 1.220 Metern, den Ausbau der Ortsdurchfahrt Comthurey auf 240 Metern, den Ausbau vom Abzweig Brückentinsee zur Landesgrenze auf rund 1.600 Metern, den Ersatzneubau der Brücke der Kreisstraße MSE 90 über das Mühlenfließ bei Dabelow und den Ausbau in der Ortsdurchfahrt Dabelow auf mehr als 1.000 Metern. Die Gesamtmaßnahme soll voraussichtlich im Jahr 2022 abgeschlossen sein.

Der 1. und 2. Bauabschnitt der MSE 90 waren im Juni 2019, wie an dieser Stelle berichtete, für den öffentlichen Verkehr freigegeben worden. Die Kreisstraße erschließt in dieser strukturschwachen Region neben anliegenden Wohnsiedlungen touristische Erholungsziele, Einzelunternehmen sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen.