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Die Jungs um Kapitän Sebastian Krause (hier im Angriff) melden sich im Volleyballtempel Strelitzhalle zurück.

In der Strelitzhalle am Glambecker See fliegt ab morgen wieder der Ball über das hohe Netz. Herbstmeister PSV Neustrelitz empfängt auf dem Weg zum erneuten Titelgewinn in der 3. Liga Nord Schlusslicht VfK Südwest Berlin und es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn den Neustrelitzern ausgerechnet in der Partie gegen die Hauptstädter, die erst einen Punkt auf dem Konto haben, etwas anbrennt. Anpfiff ist um 18.30 Uhr.

Nach der Weihnachtspause dürfte es auch für die Fans eine Freude sein, ihre PSV-Jungs wieder angreifen zu sehen. An lautstarker Unterstützung vom Rang und im Parkett für die Gastgeber wird es mit Sicherheit nicht mangeln, auch wenn das Knaben-Fußballturnier in Neubrandenburg und die Wesenberger Stadtmeisterschaft im Hallenfußball vielleicht den einen oder anderen Sportfreund abziehen.

Die Truppe von Coach Dirk Heß hat sich vor den Feiertagen einen wertvollen Fünf-Punkte-Vorsprung auf den aktuellen Verfolger Eimsbüttel erarbeitet. Dennoch ist Zurücklehnen nicht angesagt. „Ich bin nach der mehrwöchtigen Volleyballabstinenz selbst gespannt, was das morgen wird. es ist ja doch ein Neuanfang“, so der Trainer. „Ich gehe aber davon aus, dass meine Jungs die Aufgabe hochmotiviert und mit voller Konzentration angehen.“

Beim Auftakttraining am Mittwoch in Oranienburg war der Kader vollständig. „Wir haben uns über das Wiedersehen gefreut und hatten gleich eine Menge Spaß miteinander“, berichtet mein Blogpartner. Das Training heute Abend in der Strelitzhalle sehen die PSV-Volleyballer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Schließlich spielt zeitgleich die deutsche Nationalmannschaft im Finale des Qualifikationsturniers gegen Frankreich um die Olympia-Tickets. „Vielleicht gelingt es uns ja, einen Live-Stream in die Halle zu bekommen“, sagt Dirk Heß. Auf jeden Fall motivierten die Erfolge des Nationalteams auch seine Mannen.