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Fotos: Kreisfeuerwehrverband MSE

23 Kinder- und Jugendfeuerwehrmannschaften aus vier Bundesländern, aus Polen und Österreich haben am Sonnabend Teamgeist und Können beim 22. Orientierungslauf quer durch den Süden von Neubrandenburg bewiesen. Der Kreisfeuerwehrverband der Mecklenburgischen Seenplatte und die Freiwillige Feuerwehr Neubrandenburg hatten zu ihrem traditionellen, jährlich stattfindenden Wettbewerb eingeladen, wie mir der Wesenberger Thomas Junge, Pressewart der Kreisjugendfeuerwehr, mitteilte.

Vom Startpunkt an der Neubrandenburger Hochschule aus führte die Strecke über 5.820 Meter quer durch die Stadtgebiete Am Oberbach, durch den Kulturpark, Stargarder Bruch, die Südstadt bis hin zur Neubrandenburger Berufsfeuerwehr im Katharinenviertel. Auf ihrem Weg mussten sich die Starter im Alter von zehn bis 17 Jahren an zwölf Stationen im Team beweisen. Für die Kindergruppen gab es einen verkürzten Streckenverlauf.

Außerhalb der Wertung begab sich auch eine kleine Sondergruppe an den Start, die aus Kreiswehrführer Norbert Rieger, dem Kreisjugendwart Dominik Tramp, der Kreisjugendsprecherin Melanie Christin Gängler und Thomas Junge bestand. Die “Seniorengruppe“, wie sie schnell genannt wurde, konnte zwar in der Laufzeit nicht mithalten, aber bei den Stationsaufgaben brauchten sie sich vor der jüngeren Konkurrenz nicht zu verstecken.

An der Siegerehrung in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Neubrandenburg-Innenstadt nahmen neben Norbert Rieger und Dominik Tramp sowie dessen Stellvertreter Henry Wagemann auch Peter Modermann, Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Neubrandenburg, Frank Bührung, Leiter der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg, Dieter Stegemann, Stadtpräsident Neubrandenburgs, und Danny Dette, Gemeindewehrführer Stadt Neubrandenburg teil.

Da bei den Kindergruppen nur eine Mannschaft an den Start ging, konnte sich die Kindergruppe der Feuerwehr Burg Stargard den ersten Platz sichern. Bei den Jugendfeuerwehren eroberte die dritte Mannschaft der Jugendfeuerwehr Neubrandenburg-Innenstadt nicht nur den Siegerpokal, sondern holte somit auch den Wanderpokal aus der Bundeshauptstadt Berlin zurück in die Viertorestadt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Jugendfeuerwehren aus Berlin-Blankenfelde 1 und Baumgarten.

Sonderpokal für die Wesenberger

Einen sehr guten elften Platz belegte die zum ersten Mal teilnehmende Jugendfeuerwehrmannschaft aus dem österreichischen Kitzbühel. Einen Sonderpokal konnte sich die Jugendfeuerwehr Wesenberg sichern. Sie hatte bei der Schätzaufgabe vor dem Start die richtige Menge an Kronkorken in einem Glasgefäß geschätzt.

Wie gewohnt, fand auch wieder auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Neuendorf ein Zeltlager über das Wochenende statt. Hier konnten sich die Kinder und Jugendlichen nicht nur auf den Lauf vorbereiten, sondern es konnten natürlich auch bestehende Freundschaften aufgefrischt, sowie neue Freundschaften aufgebaut werden.