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Naturfotografie-Roman-Vitt

Der Waschbär hat Deutschland mittlerweile nahezu flächendeckend besiedelt. Seine Ausbreitung steht nicht nur im Fokus der wildbiologischen Forschung, er provoziert auch eine öffentliche Diskussion über den Umgang mit diesem „Neubürger“. Dr. Berit Michler von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde wird am Dienstag, den 7. Mai, um 18 Uhr, im Ägyptischen Saal im Schloss Hohenzieritz über neueste Erkenntnisse aus der wildtierökologischen Forschung, insbesondere zu den Themen Raum- und Sozialverhalten, Reproduktion und Populationsdynamik sowie Nahrungsökologie des Waschbären informieren.

In diesem Zusammenhang wird auch der Einfluss auf die angestammte heimische Fauna thematisiert. Die von der Referentin vorgestellten Ergebnisse stammen aus einem sechsjährigen Projekt zum Waschbären im Serrahner Teil des Müritz-Nationalparks. Neben zahlreichen Fachpublikationen sind daraus u.a. drei Doktor- und neun Diplomarbeiten entstanden. Im Anschluss an den Vortrag wird es Zeit für Fragen und Diskussionen geben.