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Kevin Lierow und Christine Kittendorf von der Bürgerinitiative Umgehungsstraße, Eckhardt Rehberg, Anja Serjogin und Geschäftsführerin Anna Doss von der WOBAU, Amtskämmerer Andreas Franz und Henry Tesch (von links) beim Treffen am Unteren Schloss.

Das Untere Schloss in Mirow, Geburtsstätte der späteren englischen Königin Sophie Charlotte, soll nach den Vorstellungen von Bürgermeister Henry Tesch (CDU) zum Nationalen Kulturerbe erhoben werden. Tesch sprach gegenüber Strelitzius von einem „neuen Anlauf“, nachdem die jahrelangen Bemühungen der Kommune um eine Vermarktung der Immobilie immer wieder gescheitert sind. Die offizielle Aufnahme ins Kulturerbe mache es einzig möglich, auch den Bund ins Boot zu holen, wenn es um die Zukunft und letztlich Rettung des bedeutsamen Feudalbaus geht.

Voraussetzung ist, dass das Land einen entsprechenden Antrag positiv bescheidet. Tesch will gemeinsam mit dem Ludorfer Immobilienmakler Manfred Achtenhagen, dessen Suche nach einem Investor bislang nicht von Erfolg gekrönt war, das notwendige Schreiben erarbeiten. „Das Potenzial des Gebäudes als Nationales Kulturerbe ist absolut gegeben“, schätzte Tesch ein.

Diese Auffassung teilte auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg, der am Mittwoch Mirow besucht hat und sich schwerpunktmäßig über das Untere Schloss informieren ließ. „Ich wüsste nicht, was Nationales Kulturerbe sonst sein soll“, so sein Urteil. Er wolle das Vorhaben jedenfalls unterstützen. Auch das Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte und die Mirower Wohnungsbaugesellschaft stehen hinter der Initiative.