Schlagwörter
Demmin, Jugend, Kinder, Landkreis, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Neustrelitz, Waren
Die Teilzentralisierung des Jugendamtes vom Landkreis Mecklenburgische
Seenplatte wird abgeschlossen. Die Bereiche Kindertagesförderung und Unterhaltsvorschuss Waren (Müritz) und Neustrelitz ziehen nach
Neubrandenburg um. Während der letzten Umzüge des Jugendamtes in der Zeit vom 2. bis zum 10. Mai sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der besagten Bereiche nur eingeschränkt telefonisch bzw. per E-Mail erreichbar. Anträge oder sonstige Unterlagen zur Kindertagesförderung und zum Unterhaltsvorschuss werden, nicht nur in der Umzugsphase, sondern grundsätzlich in den Bürgerservice-Zentren zu den regelmäßigen Öffnungszeiten ausgegeben bzw. angenommen, heißt es aus der Kreisverwaltung.
Darüber hinaus können die Antragsformulare zur Kindertagesförderung und zum Unterhaltsvorschuss von der Internetseite des Landkreises www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de heruntergeladen werden. Die Bürgerservice-Zentren befinden sich:
in Neubrandenburg, Rathaus, Lindenstr. 63 (TIG), Haus A
in Neustrelitz, Woldegker Chaussee 35, Raum 0.25/4.12 (ehemals Kfz-Zulassungsstelle)
in Demmin, Adolf-Pompe-Str. 12-15, Haus D, Raum 050
in Waren (Müritz), Zum Amtsbrink 2, Raum E16/17
Der Bereich Allgemeiner Sozialpädagogischer Dienst des Jugendamtes bleibt an allen Regionalstandorten, also in Demmin, Waren (Müritz), Neustrelitz und Neubrandenburg. Das betrifft den Bezirkssozialdienst,
die Jugendhilfe im Strafverfahren, die Jugendhilfe im familiengerichtlichen Verfahren, und das Pflegekinderwesen/die Adoptionsvermittlung. Auch Teilaufgaben zu Unterhaltsangelegenheiten werden an den Regionalstandorten bearbeitet. Dazu zählen die Spezialbereiche Unterhalt, Beistandschaft, Beurkundung und Vormundschaften/Pflegschaften.

So ein Schwachsinn, die Mitarbeiter mit Fahrereien noch mehr zu stressen, ist alles nicht nötig. Nun haben sie noch weniger Freizeit und sind bis zu 11, 12 Stunden unterwegs. Mir tut es einfach nur leid. Es ging doch all die Jahre an den Standorten gut.
Zum gleichen Thema schreibt Martin Blaczejewski:
Die ziehen diesen Zentralisierungsschwachsinn echt unbeirrt durch. Bei den Landkreiswahlen müssten die dafür Verantwortlichen sowas von abgestraft werden, aber das wird ja wohl kaum passieren, und auch im Wahlkampf kein Ton zu nötigen Korrekturen. Unglaublich, aber jedes Wahlvolk hat wohl die Regierung, die es verdient.