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Der Regionalverband Mecklenburg-Strelitz der Partei Die LINKE ist dem
Aktionsbündnis „B 96-Ausbau – So nicht!“ (Strelitzius berichtete) beigetreten. „Darüber freuen wir uns sehr, es stärkt unsere Reihen und zeigt, wie breit der Widerstand gegen die überdimensionierte Planung ist“, sagt Annett Beitz vom BUND. Jutta Wegner von den GRÜNEN ergänzt: „Das Aktionsbündnis ist offen für weitere Verbände, Parteien oder Gemeinden, die sich für die Menschen in ihrer Region und eine vernünftige Planung stark machen wollen.“
Das Aktionsbündnis werde weiterhin versuchen, im Gespräch mit den zuständigen Planungsbehörden und den politischen Entscheidungsträgern Änderungen zu erreichen, so Wegner. Im Gegensatz zur IHK vertrete es nicht nur „singuläre Interessen“, sondern möchte die Belange der Menschen entlang der Strecke, den Tourismus, den Erhalt der Natur und eine sinnvolle Infrastruktur miteinander in Einklang bringen.
Ist es nicht so, dass der GRÜNE Helge Kramer die Planung gemacht hat ?
Entzieht sich meiner Kenntnis. Aber, wenn dem so ist, werden hier wohl Beruf und politisches Engagement sauber getrennt.
Zu diesem Beitrag schreibt mir Günter J. Stolz:
Mecklenburg-Vorpommern will vom Tourismus profitieren und Urlaubsland sein aber die Verkehrswege werden vernachlässigt. Auf den Autobahnen gibt es Dauerbaustellen und die B 96 quält sich durch viele Ortschaften und ist zu Spitzenzeiten überlastet. Aber eins verbindet Gegner und Befürworter eines großzügigen Ausbaus: Beide werden es nicht mehr erleben …
Was mich am allermeisten wundert ist, dass die beiden Gemeinden Weisdin wie auch Usadel mit diesem Bündnis gegen die geplanten Ortsumgehungen protestieren. Sicherlich müssten die Dorfbewohner dann kleinere Umwege hinnehmen, um auf die B 96 zu gelangen, aber das ist doch gar nichts im Vergleich zu dem, was sie dafür erhalten. Nämlich eine Aufwertung der Wohn- und Lebensqualität für diejenigen Menschen, die in diesen beiden Orten leben. Die Hauptstraßen wären dann leer. Kein Fahrzeuglärm mehr, Kinder könnten sich frei bewegen. Aber da dies alles wohl wenig pfundet und der längere Fahrweg als großes Übel dargestellt wird, muss man ja schon fast davon ausgehen, dass die Dorfbevölkerung sich an den Verkehr und die dadurch entstandenen Einschränkungen längst gewöhnt hat bzw. nichts anderes kennt.
Die Weisdiner und Usadler müssen sich doch ohnehin ins Fahrzeug setzten, um Schulen, Ärzte, Arbeitsstätten, Lebensmittelmärkte, Kultur…, einfach, um alles in Neubrandenburg oder Neustrelitz zu erreichen. Sind da nun wirklich diese 1-2 km Mehrstrecke nicht hinnehmbar?