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Der dritte Nasenbär im Bunde wollte zum Fototermin nicht erscheinen. Foto: Stadtwerke

Nasenbär müsste man sein und im Tiergarten der Neustrelitzer Stadtwerke leben! Dann könnte man mal eben eine Erbschaft machen und flugs sein Grundstück um zwei Drittel vergrößern. Die Nasenbären-Brüder Tick, Trick und Track, seit 2013 in Neustrelitz im früheren Wildkatzengehege zu Hause, erhalten dieser Tage zu ihrem Stammrevier noch jede Menge Auslauffläche, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Sie profitieren von der Nachbarschaft zur ehemaligen Puma-Adresse, die nun umgebaut und dem putzigen Trio zugeschlagen wird.

Deutschlands ältester Puma, Raubkatze Ronja, hatte um Weihnachten 2017 im Alter von 22 Jahren eingeschläfert werden müssen. Nach Auskunft von Tiergartenleiterin Constanze Köbing hat ihre Einrichtung den Plan nicht aufgegeben, wieder Pumas zu halten. „Das ist aber ein sehr anspruchsvolles Vorhaben, das nicht von heute auf morgen bewerkstelligt werden kann.“
Das neue, artgerechte Nasenbärengehege kommt übrigens ohne optische Trennung zu den Tieren aus, was die Besucher freuen wird. Hier soll dem Bildungsauftrag des Tiergartens entsprechend auch über das aktuelle Thema invasive Arten informiert werden, zu denen der Nasenbär zählt.

Der Tiergarten Neustrelitz ist ab 1. April von 9 bis 17 Uhr geöffnet, also eine Stunde länger. Am Ostersonntag, den 21. April, findet hier das traditionelle Ostereiersuchen für die ganze Familie statt. Übrigens müssen es nicht immer Osterlämmer sein, die das blanke Entzücken beim Rundgang durch das malerische Revier auslösen. Auch die am 11. März geborenen sechs Kune Kune Schweinchen von Sau Beatrix sind soooo süß!