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Harry Glawe (Zweiter von links) nahm symbolisch von Frédéric Bruder, Geschäftsführer der gemeinnützigen ADAC Luftrettung und der Piloten-Crew einen Pilotenhelm für die millionste ADAC Luftrettung entgegen.
Die Crew des Rettungshubschraubers „Christoph 48“ aus Neustrelitz ist im vergangenen Jahr nach Angaben des ADAC 1223 Einsätze geflogen. „Hinter jedem Einsatz steht ein Mensch, der dringend Hilfe benötigt. Die Rettung aus der Luft kann oftmals einen entscheidenden Zeitvorteil bringen. Der Notarzt ist schnell vor Ort, und so werden die Patienten zügig in ein geeignetes Krankenhaus transportiert“, so Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe heute bei einem Empfang für die Luftretter in Schwerin. Der Politiker würdigte das Neustrelitzer Team stellvertretend für alle Luftretter anlässlich des einmillionsten ADAC-Rettungsflugs bundesweit seit 1970.
In Neustrelitz befindet sich eines der deutschlandweit 35 Luftrettungszentren. Dieses wird gemeinsam vom ADAC mit Unterstützung des DRK Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte betrieben. Alarmiert wird der Hubschrauber über die integrierte Leitstelle im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Im Luftrettungszentrum Neustrelitz ist „Christoph 48“ stationiert – ein Hubschrauber, der in Mecklenburg-Vorpommern und im nördlichen Brandenburg zur Notfallrettung eingesetzt wird.
Die Notärzte werden durch das DRK Krankenhaus Neustrelitz gestellt. Die Rettungsassistenten und Notfallsanitäter, die aus den DRK Rettungswachen kommen, haben neben der ständigen qualifizierten Ausbildung für den Einsatz beim DRK Rettungsdienst zusätzlich einen speziellen Lehrgang zum Einsatz in der Hubschrauber-Rettungs-Crew absolviert.