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Klare Worte im jüngsten Newsletter 1/2019 zum diesjährigen Fusion Festival in Lärz vom 26. bis zum 30. Juni. „Wir als Veranstalter:innen werden im kommenden Festivalguide, vor dem Festival und auf dem Festival deutlicher darauf hinweisen, dass das Fotografieren und Filmen auf Dancefloors und da, wo Menschen feiern, grundsätzlich unerwünscht ist. Wenn dann alle, die dies nicht respektieren, immer darauf hingewiesen werden, hoffen wir auf ähnliche Lerneffekte wie bei denen, die immer noch ihren Müll weg werfen. Influenzer und Youtuber müssen wissen, dass sie gehen müssen, sobald sie unser Festival als Selbstdarstellungskulisse nutzten und dabei erwischt werden.“

Hintergrund ist offensichtlich der Fall eines DJs im vergangenen Jahr, der gleich mehrere Kleinkameras installiert und seinen Mitschnitt, auf dem viele Feiernde zu erkennen sind, sofort ins Netz gestellt hatte. In dem Newsletter ist von Dreistigkeit und Narzissmus die Rede. Leider habe die Bühnencrew die Aktion nicht bemerkt, sonst wäre sie mit Sicherheit unterbunden worden.

„Grundsätzlich wollen wir aber zu bedenken geben, dass auf einem Festival, wo sich zehntausende Menschen mit einem Smartphone bewegen, niemand davon ausgehen darf, dass er oder sie nicht gefilmt werden oder ihr Konterfei irgendwo im Netz im Zusammenhang mit der Fusion auftauchen kann“, heißt es weiter. Um auf der Fusion „den Geist und die Freiheit“ zu bewahren, feiern zu können ohne dabei gefilmt zu werden, müssten alle, die Spielregelverstöße mitbekommen, den Mund aufmachen und zur Einhaltung der Spielregeln auffordern. „Wir können hier nur appellieren: …keep the good memories in your heart – not on a chip!“