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Vincent Kokert

Manchmal geschehen Dinge erstaunlich schnell. Eben noch hatte ich darüber berichtet, dass sich die CDU-Landespolitiker Vincent Kokert und Wolfgang Waldmüller um die Erfassung der Funklöcher in M-V kümmern. Das hatte auch den einen oder anderen gehässigen Kommentar nach sich gezogen.

Im Koalitionsausschuss wurde heute darüber informiert, dass das Land einen Überschuss von 310,9 Millionen Euro erwirtschaftet hat. 205,9 Millionen Euro werden zur Schuldentilgung eingesetzt. Das übrige Geld wird auf mehrere Förderprogramme verteilt. Das Gros – je 50 Millionen Euro – geht an die Freiwilligen Feuerwehren und, man lese und staune, wird in das Mobilfunknetz gesteckt.

Kommunen können künftig eigene Masten kaufen bzw. mieten, finanziert durch das Land. Dadurch wird es möglich sein, in schlecht versorgten Gebieten den Handyempfang schnell und spürbar zu verbessern. „Mein großer Dank gilt den vielen Funklochmelderinnen und Funklochmeldern in Mecklenburg-Vorpommern, die mit unserer Funkloch-App mitgeholfen haben, endlich ein Problembewusstsein zu erzeugen“, so Kokert. www.funkloch-mv.de

Was die Freiwilligen Feuerwehren angeht, so kommt meine Heimatfeuerwehr in Wesenberg ja nun vielleicht doch noch zu einem angemessenen massiven Gerätehaus im Gewerbegebiet Am Pump. Nach ewigem Hin und Her war zuletzt zu erfahren gewesen, dass das Geld nun nur noch für ein teilmassives Gebäude reiche. Kokert noch einmal: „Eine gute Freiwillige Feuerwehr braucht die beste Ausrüstung!“