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Iveta Apkalna bei der Orgelweihe im Juli 2017 mit Günther Weber.

Mit der Neubrandenburger Konzertkirche sind Namen verbunden, die inzwischen so ziemlich jeder Bewohner der Viertorestadt kennen sollte: Der des Architekten Pekka Salminen, der das Innere der Kirche entworfen hat, der des Unternehmers Günther Weber, der der Stadt die einmalige Orgel schenkte, und der von Iveta Apkalna. Die lettische Ausnahmemusikerin weihte mit drei fantastischen Konzerten die Orgel im Jahr 2017 ein (Strelitzius berichtete) und wurde heute von Oberbürgermeister Silvio Witt anlässlich eines weiteren Konzertes als „Artist in Residence“ für die Kirche und im Besonderen deren Orgel gewürdigt. Die Ernennung als „Artist in Residence“ sei auch eine Ehre für die Stadt, mit der die Besonderheit des Konzerthauses unterstrichen wird, so der Oberbürgermeister.

„Dass wir diese Menschen für Neubrandenburg begeistern konnten und können, ist ein Glücksfall. Gerade unsere Stadt, die in ihrer Geschichte so viele Brüche verschmerzen musste, hat mit der Konzertkirche und allem, was zu ihr gehört, ein echtes, großes und musikalisches Herz zurückerhalten“, so Witt in seiner Laudatio. Er danke allen, die fortwährend daran beteiligt sind, dass das Pulsieren dieses Herzens weit über die Stadtgrenzen hinaus zu hören ist – der Neubrandenburger Philharmonie, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Veranstaltungszentrum Neubrandenburg, dem Eigenbetrieb Immobilienmanagement, dem Stadtmarketing und natürlich den immer zahlreichen Gästen der Konzerte.

Einem „Artist in Residence“ (Schauspieler, Bildende Künstler, Musiker, Schriftsteller) wird über Förderung ermöglicht, seine kreative Tätigkeit ohne unmittelbaren Einsatz eigener finanzieller Mittel auch außerhalb seines Kulturkreises oder Wohnsitzes auszuüben. Solche Programme sind in unserer Region unter anderem aus dem Skulpturenpark Wesenberg bekannt.