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Workshop „Etikette in Beruf und Alltag“. Fotos: Produktives Lernen

Die Regionale Schule mit Grundschule Wesenberg lädt Eltern, Schüler, Erzieher und Interessierte am Dienstag, den 19. Februar, um 18 Uhr, zu einer Informationsveranstaltung über das Produktive Lernen ein.
Diese findet in den Räumen des Produktiven Lernens in der Grundschule Mirow, Leussower Weg 9a, statt.

Das Produktive Lernen ist ein alternatives Bildungsangebot, das für Jugendliche mit absolvierter 7. Klasse, spätestens aber nach der neunten Klasse auf einem anderen Weg zur Erreichung eines Schulabschlusses führt. Interessant ist dieser Bildungsweg für Schülerinnen und Schüler von Rechlin bis Feldberg, die Schwierigkeiten haben, die Berufsreife in der Regelschule zu erlangen. An drei Tagen der Woche ist Praxisunterricht an selbst gewählten Praxisorten und an zwei Tagen der Woche findet Unterricht in der Schule statt.

Praktika werden unter anderem von Agrarbetrieben angeboten.

Eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis steht im Produktiven Lernen an erster Stelle. Ob Mathematik, Deutsch oder Englisch, alle Fächer bauen auf gesammelte Erfahrungen während des Praktikums auf. Das Produktive Lernen hat sich als Erfolgsmodell erwiesen und wird von vielen Firmen der Region unterstützt. Seit 2010 gibt es die Einrichtung für eher praktisch veranlagte Schüler mit Lernschwierigkeiten.

2018 waren in der Abschlussklasse von den im August 2016 aufgenommenen zwölf Schülern noch neun. Alle neun Jugendlichen haben die Berufsreife erreicht. Die jungen Leute sind entweder direkt in die Ausbildung gegangen oder absolvieren ein berufsvorbereitendes Jahr, dem sich meist eine Ausbildung anschließt. Durch die vielen Praktika und die gute Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit bieten sich gute Möglichkeiten für den Berufseinstieg.