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Die Freiwillige Feuerwehr Wesenberg hätte sich zum Tag der offenen Tür am Sonnabend mehr Besucher gewünscht. Auch wenn am Vormittag etliche Interessierte den Weg zum Gerätehaus in der Bahnhofstraße gefunden hatten, blieb die Resonanz insgesamt doch enttäuschend, wie mir Feuerwehrsprecher Thomas Junge berichtet.

Dabei hatten die Kameraden mit dem Einsatz von feuerlöschern, Rauchmeldern, dem richtigen Verhalten im Brandfall oder auchd en Kosten für eine Feuerwehr durchaus Themen gesetzt, die jeden angehen. Die Jugendfeuerwehr zeigte ihr Können in einem Löschangriff mit Personenrettung. Außerdem wurde eigens eine Fahrzeughalle abgedichtet und mit einer Nebelmaschine „verraucht“, um den Einsatz von Atemschutzgeräteträgern hautnah zu demonstrieren.

Ein großes Anliegen dieser Veranstaltung war die Gewinnung weiterer aktiver Mitglieder für die Feuerwehr und Unterstützer durch die Mitgliedschaft im Feuerwehrverein Wesenberg e.V. „Leider ist die Bereitschaft zur Mitarbeit in der Feuerwehr immer weniger vorhanden und so deren Leistungsfähigkeit immens gefährdet“, merkt Thomas Junge an. „Rette sich wer kann“ oder „Nach mir die Sinnflut“ seien garantiert nicht das richtige Rezept für die Zukunft, um ein hohes Maß an Sicherheit für jeden Einzelnen, für die Familie und das Lebenswerk zu erreichen.

Immerhin konnte die Einsatzabteilung am Sonnabend ein weiteres aktives Mitglied in ihre Reihen aufnehmen, insgesamt sind es damit vier neue Kameraden in den vergangenen drei Monaten. Auch für den Feuerwehrverein wurden weitere Unterstützer gewonnen.

Der Tag der offenen Tür wurde vom Feuerwehrverein Wesenberg e.V., dem Kreisfeuerwehrverband Mecklenburgische Seenplatte, Borchard’s Rookhus und von den Eltern der Jugendfeuerwehrmitglieder unterstützt.