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Andrej Storozhenko, im Bild im Angriff in einer Begegnung in der Strelitzhalle, wurde einmal mehr als effektivster Spieler des PSV Neustrelitz ausgezeichnet.

PSV-Coach Dirk Heß sollte sich mal als Wahrsager versuchen. Da hatte er im Gespräch mit Strelitzius für seine Volleyball-Drittligisten einen zähen Auftakt gegen den Eimsbütteler TV vorausgesagt, und so kam es dann auch. Am Ende aber hieß es am Sonntagnachmittag 3:1 (23:25, 25:15, 25:18, 25:18) zu Gunsten des PSV Neustrelitz Team Wesenberg, der damit seinen vierten Tabellenplatz mit einem Zähler Rückstand auf die Preußen behauptet. Die haben am gestrigen Sonnabend den Zweitplatzierten VfL Pinneberg mit 3:1 geschlagen. Somit sind die Mannschaften vorn weiter zusammengerückt. Die führenden Eagles aus Kiel hatten an diesem Wochenende allerdings spielfrei.

Zuspieler Ludwig Fentzahn mit der Nummer 3, hier im Gespräch mit Sebastian Krause ebenfalls in einer früheren Partie, fand nach der Weihnachtspause schnell zur gewohnten Präzision zurück.

Mein Interviewpartner heute war PSV-Zuspieler Ludwig Fentzahn. Coach Dirk Heß ist noch im Skirurlaub in Österreich und das Team war sich einig, ihm nicht extra die Mammuttour aus den Alpen in die Hansestadt und retour zuzumuten. So hat in Hamburg Ricardo Galandi nicht nur gespielt, sondern auch gecoacht, assistiert von Ludwig Fentzahn. Als effektivster Spieler wurde einmal mehr Andrej Storozhenko ausgezeichnet.

„Im ersten Satz hatten wir ganz schön Sand im Getriebe“, so Ludwig Fentzahn. Die Masse der Spieler hatte nach der Weihnachtspause erst zwei Trainingseinheiten absolviert, ich selber habe sogar erst am Freitag wieder mit dem Training angefangen. Ab dem zweiten Durchgang haben wir dann die Partie aber souverän bestritten. Vor allem mit unseren starken Aufschlägen haben wir dafür gesorgt, dass der Gegner gar nicht erst zur Entfaltung kam. Und wir konnten Auswechselspieler bringen.“ Die Eimsbütteler hätten sich am Ende aber auch nicht als so stark erwiesen, wie befürchtet.

Am kommenden Sonntag empfangen die PSV-Volleyballer bereits um 13 Uhr in der heimischen Strelitzhalle den Oststeinbeker SV aus der unteren Tabellenhälfte. Da sollte erneut volle Punktzahl zu erwarten sein.