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Der neue Intercity soll auf seiner Fahrt von Dresden über Berlin nach Rostock auch in Neustrelitz und Waren halten. Foto: Deutsche Bahn

Die Deutsche Bahn hat nicht nur weite Planungshorizonte, sondern sie lässt uns auch schon heute daran teilhaben. Vielleicht, um die Fahrgäste bei Laune zu halten. So erfahren wir durch die „Märkische Oderzeitung“, dass der Verkehrsriese ab Ende 2019, also in rund zwei Jahren, auf der Strecke Dresden-Rostock mit Halt in Neustrelitz und Waren seine neuen Intercity-Doppelstockzüge im Zweistundentakt einsetzen will. Geplant sind auf der zusätzlichen Route acht Fahrten ohne Umsteigen täglich in beide Richtungen. Wer bislang von Dresden nach Rostock will, muss mindestens ein Mal umsteigen und zum Teil Regionalzüge nutzen. 

Für die Fürstenberger Stadtvertreter hat der lange Vorlauf den Vorteil, eigene Argumente noch rechtzeitig an die Bahn bringen zu können. Die Abgeordneten wollen, dass auch wieder Fernverkehrszüge in der Havelstadt halten, was zuletzt Anfang der 2000-er Jahre für einige Jahre durch den privaten Interconnex der Fall war, wie die Zeitung berichtet.

Die Abgeordneten werden deshalb im Januar ein entsprechendes Positionspapier anschieben und sich dabei hauptsächlich auf Fürstenberg als Zugang zur Urlaubsregion Ruppiner Seenland, Uckermärkische Seen/Mecklenburgische Seenplatte berufen. Ob die Kommunalpolitiker Gehör finden, bleibt abzuwarten.