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Diese Wildwuchszone, inzwischen als „Wald eingestuft“, versperrt Wesenberg den See. Foto: Touristik GmbH Mecklenburgische Kleinseenplatte

In die öffentliche Diskussion um den zugewachsenen Uferbereich Wesenbergs hat sich jetzt auch der bekannte Neustrelitzer Stadtentwicklungskritiker Prof. Helmut Böhme eingeschaltet. Böhme, der sich regelmäßig im Strelitzius Blog zu Wort meldet, hatte in Wesenberg einen Spaziergang an der Seniorenresidenz des DRK „Woblitzpark“ gemacht und findet danach gewohnt deutliche Worte.

„Das war doch recht deprimierend und ein trauriger Anblick! Das Heim macht von außen einen guten Eindruck und innen wird bestimmt auch alles ganz angenehm sein – aber die Umgebung ist trostlos und dürfte keinem alten Menschen gefallen oder ihn aufheitern und gut tun“, so Böhme, selbst jenseits der 80 Jahre. „Wie kann man nur ein Heim in einer schönen Lage nicht weit von der Stadt und am See – wie überhaupt das ganze Ufer der Stadt – derart verrammeln und verriegeln?“

„Wie kann man den absonderlichen Forderungen und Behauptungen diverser Behörden und Schützer über das Recht des Menschen stellen, die Natur angemessen zu genießen?“, kommentiert der Neustrelitzer weiter, der die Senioren in der Residenz vor der Natur weggesperrt sieht. „Was ist das für eine Menschlichkeit? Alles wird geschützt – nur nicht der Mensch, der alte schon gar nicht.“