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Für den in der Region weithin bekannten und beliebten Mäzen Jost Reinhold hat sich im 88. Lebensjahr ein Jugendwunsch erfüllt. Wer seine Biografie gelesen hat, der weiß, dass der erfolgreiche Unternehmer eigentlich Förster werden wollte. Anlässlich der Eröffnung des Ivenacker Baumkronenpfades, den Reinhold zu einem erheblichen Teil kofinanziert hat, wurde der Wohltäter heute von Agrarminister Till Backhaus (SPD) zum Oberlandforstmeister ehrenhalber berufen.

Reinhold ist Ehrenbürger von Ivenack und hat auch bei der Ideenfindung für die touristische Attraktion kräftig mitgewirkt. Die berühmten Ivenacker Eichen hatte der in Groß Flotow geborene Stifter schon als Jugendlicher gekannt, bevor er später nach Italien auswanderte. Heute lebt Jost Reinhold in der Schweiz, stattet aber der alten Heimat regelmäßige Besuche ab und tut hier sehr viel Gutes.

Mit einem Nebensatz bedachte Minister Backhaus, der Reinhold persönlich in die grüne Jacke geholfen hatte, das Neustrelitzer Gymnasium Carolinum und dessen bei der Einweihung anwesenden Schulleiter Henry Tesch. Er wünschte dem Gymnasium viele so erfolgreiche Absolventen wie den Altcaroliner Jost Reinhold.

Der 450 Meter lange Baumkronenpfad von der Erde bis in die riesigen Wipfel des einzigen „Nationalen Naturmonumentes“ in Deutschland bietet tolle Ausblicke. Zum Ensemble, das rund vier Millionen Euro gekostet hat, gehört ein 35 Meter hoher Aussichtsturm. Die Anlage ist auch für Rollstuhlfahrer ausgelegt und verfügt über einen Fahrstuhl. Zuletzt ist die Zahl der Besucher in dem 70 Hektar großen Wildpark auf rund 80 000 jährlich gestiegen. Der Baumkronenpfad ist neben den uralten Eichen mit Sicherheit ein weiteres touristisches Highlight.

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