Schlagwörter
Kriminalität, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Parteien, Wahlen, Wesenberg
Tag 2 nach der nächtlichen Zerstörung von Wahlaufstellern der CDU, der SPD und der Linken (Strelitzius berichtete) an der Kreuzung B 198/B 122 in Wesenberg. Ich will ja meine Leser nicht langweilen, aber das muss ich dann doch noch mitteilen. Die CDU hat die Trümmer beseitigen lassen und sich erst einmal vom Standort zurückgezogen. Die Linke glänzt mit einem niegelnagelneuen Plakat und hofft unverdrossen weiter, dass die Wähler Lust auf die Partei haben. Die SPD ist ihrem zerfetzten und beschmierten Kanzlerkandidaten sowie der ebenfalls arg in Mitleidenschaft gezogenen lokalen Bundestagsabgeordneten an seiner Seite – Stand Dienstag, 16.30 Uhr – noch immer nicht zur Hilfe geeilt.
Aber nun das Schmeckerchen: Es hat nämlich eine zweite Nacht- und Nebelaktion gegeben. In der hat die Antifa sich um die Sozialdemokraten gekümmert und das von Neonazis aufgebrachte Hakenkreuz auf deren Wahltafel übermalt. Natürlich nicht, ohne den eigenen Namen zu hinterlassen. Ausnahmsweise mal Dank dafür.
Unterdessen hat sich meine Blogfreundin Ulrike Bodinka aus Köln gemeldet. Mit der Betreffzeile „Nicht nur in Wesenberg“ schickt mir die Ex-Woblitzstädterin einen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung, in dem mit dem Versuch der Deutung ganz ähnliche Zerstörungswut aus München beschrieben wird. Ich füge den Link mal hier an. Wobei man so weit nicht schweifen muss, auch in Neustrelitz wird sich an Wahlplakaten ausgetobt.
sueddeutsche.de/muenchen/wahlkampf
Dank für die Antifa? Mit den Zielen?
Da Sie es offenbar überlesen haben, verweise ich für Sie ausnahmsweise noch mal auf das Wort „ausnahmsweise“ im Text. Nehmen Sie btte auch den Untertitel meines Blogs „Gemeldet, glossiert und gekocht“ zur Kenntnis.