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Die Musiker und Wortkünstler Georg Hunkel und Lutz Friedel von „Collec Tiv“ auf der Bühne des Wesenberger Biergartens am Hafen haben für mein heutiges Fundstück gesorgt.

Alle Herrentage wieder hat sich Strelitzius aufs Fahrrad geschwungen und den Biergärten der Wesenberger Umgebung seine Referenz erwiesen. es war gut was los, und den Gastronomen hat es wohl auch Spaß gemacht. Im „Seeblick“ in Useriner Mühle hat es Bernadett Räder stellvertretend für die Berufskollegen auf den Punkt gebracht: „Den Winter haben wir wirklich gebraucht, um uns zu erholen, aber am Ende haben wir uns dann auch gefreut, dass es wieder los geht.“

Zumindest auf den ersten Blick hat dem „Seeblick“ die Umstellung auf Selbstbedienung nach nur einer Saison nicht geschadet. Die Leute zieht es wohl so oder so ans Wasser. Allerdings finde ich die Bezeichnung „Imbiss“ am Hausgiebel doch etwas tief gestapelt. Den Titel „SB-Restaurant“ hätten sich die Räders schon gönnen können, und selbst da würden sie in der Oberliga spielen. Was mir gefallen hat, waren die Empfänger, die an die Gäste ausgegeben werden. Ist ihr bestelltes Essen fertig, werden sie angefunkt.

Dann habe ich mir einen Zwischenstopp am Weißen See gegönnt, wo die Mannschaft um Geschäftsführerin Sylvia Kummetz alle Hände voll zu tun hatte.  Eine Bedienung entschuldigte sich wortgewandt mit dem Versagen ihres Navigationssystems, als dann wirklich mal das Bestellte am falschen Tisch landete. Kein Problem an Tagen wie diesen.

Zwei Wildknacker gehen auch

Vom Biergarten am Wesenberger Hafen stammt mein heutiges Fundstück. Hier musste ich unbedingt noch den Erbseneintopf und die Wildknacker verkosten, nachdem ich unlängst der Erdbeerbowle schon eine Hymne gegönnt hatte. Den Löffel zur Suppe habe ich auch noch abgeleckt, und beim nächsten Mal nehme ich zwei Würste. Allerdings ist nach einem halben Liter Gerstensaft dazu das Anstehen vor der einzigen Toilette am Hafen grausam – an Tagen wie diesen… Aber da hat ja Wesenberg im Zuge der Hafenerweiterung Abhilfe vor.

Zurück zum Fundstück. Es ist diesmal ausnahmsweise nicht optischer, sondern verbaler Natur. Die Musiker Lutz Friedel und Georg Hunkel von „Collec Tiv“, auch die selbsternannte „GSG 9 der Musikbranche“, lassen sich nicht lange bitten, wenn man ihnen einen ausgibt. Davon abgesehen, dass bei Ihnen ohnehin ein Bonmot das andere jagt. Friedel brachte dann seine ganze Heimatliebe zum Ausdruck, indem er zum Munde heraus ließ, dass man sich hierzulande noch umeinander „kümmerlingt“. In diesem Sinne meine besten Grüße an alle Mannen in der Strelitzius-Gemeinde und noch einen schönen Rest vom Herrentag!