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Der Dokumentarfilm „Das Salz der Erde“ von Wim Wenders und Julian Ribeiro Salgado (Frankreich/Italien/Brasilien 2014) erhält den Publikumsadler des 7. Neustrelitzer Naturfilmfestivals. Der Streifen zeigt Leben und Arbeit des aus Brasilien stammenden Fotografen Sebastião Salgado, der 40 Jahre lang mit der Kamera Zeuge von internationalen Konflikten, Vertreibung, Krieg, Hunger und Leid wurde. Er erkrankte an dem Gesehenen seelisch und wurde in einer Schaffenspause zu dem Fotoprojekt „Genesis“ inspiriert, eine Hommage an die Schönheit der Erde. Das Festival wurde von der Fotoausstellung „Terra“ mit Bildern von Salgado in der Galerie des Kulturzentrums Alte Kachelofenfabrik flankiert.

Das Adlerei für den besten Kurzfilm ging an den Animationsstreifen „Ein wundersamer Sommertag“ aus der Latücht Medienwerkstatt von Kindern des Hortes des Arbeitersamariterbundes Neubrandenburg. Viele Menschen empfinden Bienen und Wespen als bedrohlich. Der Film sensibilisiert für einen respektvollen und sensiblen Umgang zwischen Menschen und Tieren.

Wie mir meine Blogfreundin Anke Goetsch vom mitveranstaltenden Verein für Kultur, Umwelt und Kommunikation mitteilte, wurden beim diesjährigen Festival in der Alten Kachelofenfabrik rund 900 Zuschauer gezählt. Das Festival hatte von Donnerstag bis heute gedauert. Zuvor war bereits den Schülern der Sandbergschule in Neustrelitz die Möglichkeit eingeräumt worden, Wettbewerbsfilme zu sehen (Strelitzius berichtete).