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Der Kuchen Archäologisches Landesmuseum für Mecklenburg-Vorpommern dürfte an Neustrelitz vorbeigegangen sein, auch wenn die Koalition in Schwerin es noch offiziell machen muss. Ein paar Krümel könnten abfallen, aber da muss bei der Finanzierung ganz genau hingesehen werden, wie Strelitzius aus informierter Quelle erfuhr. Sonst bestehe die Gefahr, schnell über den Tisch gezogen zu werden.
Das Museum soll nach einem Gutachten der Beratungsfirma MuseoConsult künftig in Rostock stehen. Kultusminister Mathias Brodkorb (SPD) hatte das zum Ende seiner Amtszeit im Sommer noch bekanntgegeben. Hinter Rostock landeten Schwerin und Stralsund. Neun Standorte waren in die Wahl gekommen, darunter Neustrelitz. Die Residenzstadt war zeitweise sogar als Favorit gehandelt worden, fiel bei den Gutachtern aber durch. Bis 2020 soll das Museum eröffnet sein.
Nun untersucht nach Informationen der Stadtverwaltung MuseoConsult im Auftrag des Landes mögliche Außenstandorte des Landesmuseums und hat in Neustrelitz angefragt. Die Residenzstadt hat ausreichende Landesimmobilien, ein Grund auch für die seinerzeitige Bewerbung. Sie ist aber nicht in der Lage, eventuelle Kosten, die mit einem Außenstandort verbunden sein könnten, zu stemmen. Das wäre dann für Neustrelitz eine Mogelpackung. „Auf die Anfrage von MuseoConsult wird die Stadt Stellung nehmen“, heißt es in dürren Worten.