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Ganz clean war auch das 20. Fusion Festival nicht. Die Polizei hat heute ihre Bilanz veröffentlicht, nach der sogar um die 70 000 Besucher auf dem Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes in Lärz gefeiert haben. Kontrollen während der An- und Abreisetage führten zu 191 Verfahren wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. „Lediglich“ drei Mal saßen Fahrer hingegen unter Alkohol am Steuer. Insgesamt 269 Mal wurde der Besitz von Drogen angezeigt, in 66 Fällen wurden Drogen beschlagnahmt. Dazu gesellten sich zehn weitere Straftaten wegen Diebstahls und Fahrens ohne Führerschein.

„Insgesamt verlief der Einsatz anlässlich der 20. Fusion ruhig und erwartungsgemäß“, so das Resümee der Ordnungshüter. Die auch noch eine Kuriosität auf Lager haben: In der Kontrollstelle Vipperower Heide wurde am ersten Festivaltag ein Zulieferer für die Fusion mit 250 ausgebackenen Broten an Bord gestoppt. Die Brote wurden im Röntgenmobil gescannt und waren „sauber“, der Fahrer nicht. Er fuhr unter dem Einfluss von Drogen und muss sich dafür nun verantworten. Die Brote mussten stehenbleiben, wurden aber später vollzählig abgeholt.