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Hin und wieder wenden sich auch Leser meines Blogs an mich, die einfach Hilfe brauchen. Versuch macht ja bekanntlich klug, und so will ich hoffen, meiner Korrespondentin Steffi aus Roggentin einen Dienst zu erweisen. Die schwebt nämlich auf dem täglichen Weg zur Arbeit in Lebensgefahr.
Immer so zwischen 6.15 und 6.30 Uhr kommt ihr zwischen Userin und Zwenzow ein weißer Kombi mit Müritz-Kennzeichen entgegen, könnte ein Ford sein. Dessen Fahrer ist nicht nur mehr als sportlich auf der 80-er Strecke unterwegs, sondern liebt es auch noch, die reichlich vorhandenen Kurven zu schneiden. Womit er dann urplötzlich auf Steffis Fahrbahn im Gegenverkehr auftaucht.
„Heute früh kurz vor Useriner Mühle in der Kurve vor der Brücke wären wir fast zusammengestoßen“, schildert mir Steffi den Ernst der Lage. Vielleicht liest ja zufällig jemand diese Zeilen, der den „Rennfahrer“ kennt, oder gar der Straßenschreck selbst. Bitte runter vom Gas und die Spur halten!
Danke. Aufgrund deiner Zeilen wurde mir jetzt mitgeteilt, dass dieses Problem selbst in Roggentin bereits bekannt sei. Wenn morgens die Schüler zum Schulbus gehen, behält der Fahrer des weißen Kombi die Geschwindigkeit bei. Eltern sorgen sich derzeit um Ihre Kinder. Also auch in den Orten runter von Gas.
Die gleiche Situation hatte ich bereits vor Tagen an selber Stelle. Es handelt sich definitiv um einen weißen Ford Kombi mit Müritzer Kennzeichen. Die Angst von Steffi kann ich nachvollziehen, auch ich hätte fast einen Crash gehabt.
Vielleicht sollten sich unsere Ordnungshüter mal auf die Lauer legen. Der Typ ist ja offensichtlich berechenbar.