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Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist ein fünf Jahre altes Kind einer syrischen Asylbewerberfamilie an Hepatitis A erkrankt, auch bekannt unter dem Namen „Gelbsucht“. Das Kind wird in einer Kinderklinik behandelt, teilt die Kreisverwaltung mit.
Das Gesundheitsamt des Landkreises hat umgehend alle Kontaktpersonen ermittelt und erste Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen eingeleitet. Am kommenden Montag werden in der Kindertagesstätte, die das Kind besucht hat, 40 Kinder vorsorglich gegen Hepatitis A geimpft. Strelitzius hat sich vergeblich um nähere Informationen zum Ort des Geschehens bemüht: „Zum Schutz der direkt betroffenen Eltern und der Eltern der Kinder in der Kita geben wir dazu keine Auskunft“, so Kreissprecherin Haidrun Pergande. „Die Eltern, der Kinder, die geimpft werden, sind natürlich informiert. Wir halten uns an den Datenschutz.“
„Gelbsucht“ ist eine Viruserkrankung, die eine Entzündung der Leber auslöst. Sie wird durch Schmierinfektion übertragen. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 28 Tage. Die Patienten sind abgeschlagen, haben Fieber, Durchfall und Erbrechen. Zumeist klingt die Krankheit ohne Folgeschäden ab. In Deutschland ist die Zahl der Erkrankungen gering. Zumeist werden Infektionen nach Urlaubsreisen festgestellt.