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Haushalt, Kommunales, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow
Mirows Stadtvertreter haben sich jetzt per Beschluss darauf geeinigt, die Einrichtung eines Regiehofes prüfen zu lassen (Strelitzius berichtete). Das hat mir die Leitende Verwaltungsbeamtin der Kleinseenplatte Karola Kahl auf Anfrage bestätigt. „Wir werden nun versuchen, eine Wirtschaftlichkeitsberechnung anzustellen.“
Das dürfte nicht ganz einfach werden. Der Prüfauftrag an die Verwaltung, zumal bis Juni zu erfüllen, ist relativ allgemein gehalten. Bei den Aufgaben, die den Stadtvertretern wichtig sind, war in der Beschlussvorlage lediglich pauschal von Straßenreinigung und Grünflächenpflege die Rede. Gar nicht ersichtlich ist, ob sich das Wirken eines Regiehofes nur auf auf das Stadtgebiet oder auch auf die eingemeindeten Ortsteile beziehen soll.
Immerhin war in der Begründung zu lesen, dass es ständig schwieriger werde, für kleine Reparaturarbeiten und Pflegearbeiten Firmen zu binden. Außerdem hoffen die Abgeordneten, mit einem Regiehof kostengünstiger zu fahren. Die Verwaltung wird hier nach Einschätzung von Karola Kahl noch Informationsbedarf haben, bevor es tatsächlich ans Rechnen geht.
Die Nachbarstadt Wesenberg hatte vor der Fusion ihres Amtes mit dem Amt Mirow zum Amt Kleinseenplatte einen eigenen Regiehof unterhalten, sich letztlich aber gerade aus Kostengründen von der Einrichtung verabschiedet. Die Leistungen wurden dann extern vergeben.