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Man sollte es nicht glauben, aber wieder gibt es ein Opfer, das dem berüchtigten Enkeltrick aufgesessen ist. Diesmal war es eine 80-jährige Neubrandenburgerin, die um sage und schreibe 15 000 Euro erleichtert wurde. Sie ist am Donnerstagvormittag von ihrem angeblichen Enkel angerufen worden. Der erzählte vom Kauf einer Immobilie und nicht rechtzeitig eingetroffenem Geld. Treuherzig bot ihm Omi finanzielle Hilfe an und schöpfte auch keinen Verdacht, als der „Verwandte“ selbst nicht kommen konnte und die „Tochter eines Rechtsanwalts“ vorbeischickte. Die nahm dann vor der Haustür zwischen 11.30 und 12 Uhr einen Umschlag mit dem Geld entgegen. Per Handy durfte die alte Dame noch mit dem „Enkel“ telefonieren, der versprach, in zwei bis drei Stunden vorbeizukommen.

Nach Verschwinden der etwa 30- bis 35-jährigen Frau kamen der Geprellten dann doch Zweifel. Sie rief Tochter und tatsächlichen Enkel an und musste feststellen, Opfer von gewissenlosen Kriminellen geworden zu sein. Die Kripo erhofft sich Hinweise zu der Geldbotin, die glattes, nach hinten gekämmtes, zum Zopf oder Dutt gebundenes Haar hat. Sie trug einen knielangen schwarzen Mantel und auffällig helle Schuhe. Hat jemand ein auffälliges Fahrzeug im Bereich Anton-Saefkow-Straße gesehen? Sachdienliche Hinweise können an die Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 55825224 gerichtet werden.