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Der schmucken Bioerdgas-Rückverdichteranlage in Usadel ist etwas abhanden gekommen. Und weil mir das aufgefallen ist, habe ich neulich angehalten und einem Mitarbeiter, der im Auftrag der e.dis gerade am Kontrollieren war, meine Beobachtung mitgeteilt. Der hat sich herzlich bedankt und in sein Protokoll geschrieben, dass der Windsack verschwunden ist. Ich wurde auch darin bestätigt, dass das Teil im Havariefall, also bei Gasaustritt, durchaus nützliche Informationen liefert.
Lange ging ich phantasiegeplagt auch noch mit einem anderen Verwendungszweck des rot-weißen Anzeigers schwanger. Er wehte ausgerechnet über einer Wandmalerei im Wind, die Usadel als Standort von Ballonfahrern ausweist. Inzwischen habe ich aber einen gleichen Sack über der Biogasanlage in Mirow entdeckt.
Bleibt noch die Frage, wie lange Usadel ohne Windsack bleibt. Ich komme nicht mehr täglich vorbei, aber vielleicht gibt es ja jemanden in der Bloggemeinde, der mal einen Blick auf die Gasanlage werfen kann. Informationen gern an Strelitzius.


Gern werfe ich ein Auge auf den Sack, wenngleich ich ihn nicht vermisst hatte. Ich genieße zumeist die Sicht zur anderen Seite.
Der Lieps-Blick ist zweifellos der schönere, gleichwohl ich noch einmal betonen möchte, dass sich die e.dis beim Bau ihrer Station in Usadel Mühe gegeben hat, die Landschaft nicht zu verschandeln. Ich wittere einen Architekten dahinter.