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Auch Monate nach dem Hilferuf der Louisen-Gedenkstätte Hohenzieritz ist die Situation unverändert. Der Förderantrag für die Personalstelle liegt in Schwerin auf Eis, wie der inzwischen 80-jährige Leiter Hans-Joachim Engel Strelitzius erzählte. Immerhin geben sich jetzt die Politiker im Schloss Hohenzieritz die Klinke in die Hand.

Landtagsabgeordneter Andreas Butzki von der SPD hat zumindest erreicht, dass Engel nun kurzfristig für kommenden Montag einen Termin im Finanzministerium bekommen hat. „Ich hoffe, dass man mich dort an die Hand nimmt, denn ich bin ein alter Mann und mit dem Förderdschungel überfordert“, gestand Engel. Die Gedenkstätte halte sich dank Spenden und Eintrittskarten mühsam über Wasser, aber maximal noch drei Monate.

Für morgen hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg in Hohenzieritz angesagt, im Gefolge den CDU-Fraktionsführer im Landtag, Vincent Kokert. Das passt Engel zwar nicht hundertprozentig, da morgen auch das traditionelle Militärkonzert in Hohenzieritz stattfindet und er alle Hände voll zu tun hat. „Ich brauche aber jetzt jede Unterstützung, um die Zukunft der Gedenkstätte und meine Nachfolge zu sichern“, betonte Engel. Und da seien solche Gespäche wichtig.