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Trotz einer couragierten Vorstellung hat es die TSG Neustrelitz nicht vermocht, erneut gegen Hansa Rostock den Fußball-Landespokal in die Residenzstadt zu holen. Nachdem sie lange tapfer gegen die Favoriten bestanden hatte, musste sie kurz vor dem Halbzeitpfiff das 0:1 durch Christian Bickel hinnehmen. Bei dieser mageren Torausbeute blieb es dann auch.

Nach der Pause spielten die Residenzstädter erneut gefälligen Fußball, der aber an dem krankte, was auch die letzten Partien im Regionalliga-Punktspielbetrieb auszeichnete: Nach vorn trotz einiger Chancen erfolglos, und hinten nichts für schwache Nerven. Hansa wiederum ließ zumindest im Abschluss nicht wirklich erkennen, eine Liga höher zu spielen.

TSG-Vize Jörg Ullbrich nach dem Spiel im Telefonat mit Strelitzius: „Ein glücklicher Sieg für Hansa. Wir haben uns nicht verkrochen, obwohl es über große Abschnitte ein Spiel auf ein Tor war.“

Vielleicht gibt es die Gelegenheit zur Revanche schneller als erwartet. Denn trotz des Jubels heute Abend schweben die Rostocker in akuten Abstiegsnöten. Und dann sieht man sich in der kommenden Saison in der Regionalliga Nordost wieder. In einem für 1,5 Millionen Euro ausgebauten Neustrelitzer Parkstadion. Auch ohne Hansa mehr als ein Trostpflaster.