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Strelitzius Blog

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Strelitzius Blog

Schlagwort-Archiv: Kochen

Rosmarin, du mein Vergnügen, Rosmarin, du meine Lust

19 Montag Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Leben

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Garten, Kochen, Leben

Rosmarin

Ich habe ja immer gedacht, es gebe nichts Besseres im Herbst als Pilzeputzen, um die Seele baumeln zu lassen. Jetzt habe ich etwas entdeckt, was noch weitaus entspannender ist, ja unter Umständen sogar zum Nickerchen mit offenen Augen führen kann. Und das ist gut so, denn meine Pilzausbeute in diesem Jahr ist gleich Null. Meine neue Methode reicht praktischerweise gleich für mehrere Abende, wenn nicht sogar bis in die Adventszeit hinein.

Leussower Freunde müssen es vorausgesehen haben, als sie mir im Sommer unter Anspielung auf meine Kochleidenschaft ein getopftes Rosmarin-Bäumchen geschenkt haben. Es hat mich mit seinem Duft immer erfreut, wenn wir uns auf der Terrasse begegneten. Aber nun ist Erntezeit, und Alleswisser Google hat mir verraten, dass es ganz einfach sei, die Nadeln in die Gewürzform zu verwandeln. Man brauche sie lediglich auf einem mit Küchenpapier belegten Tablett zum Trocknen ausbreiten und bei Zimmertemperatur mehrmals am Tag wenden, bis sie knistern. Dann müsse der Rosmarin nur noch in ein Gefäß aus Glas oder Blech umziehen. Und bloß keine Plaste!

Offenbar soll hier Optimismus verbreitet werden. Nicht beschrieben ist das Lösen der Nadeln vom Zweig. Nach zwei Stunden habe ich geschätzte fünf Prozent der Ernte eingefahren. Vielleicht waren es auch nur drei. Es folgten zehn Minuten intensives Bürsten der rabenschwarzen Finger. Jetzt freue ich mich schon auf die Fortsetzung morgen. Und irgendwann wird es dann auch knistern. Was ich mit den Unmengen Rosmarin anfange, weiß ich noch nicht. Kann man da nicht Schnaps draus brennen?  Mit Wacholder geht es doch auch.

Beschwipster Thunfisch nimmt in allerlei Kräutern ein Bad

17 Samstag Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Kochen

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Essen, Kochen

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Thunfisch ist so ein leckeres Flossentier, da will man ihm auch Gutes tun. Und so habe ich mich für dieses Wochenende dazu entschlossen, dem Meeresbewohner, genauer gesagt seinen Steaks, einen Schluck aus der Pulle zu gönnen und ihm dann vor Verzehr sozusagen als letzte Ehre auch noch ein Kräuterbad zu gönnen.

Vier Fischsteaks waschen, trocken tupfen und in zwei Esslöffeln Mehl wenden. 50 Gramm Butter in einer Pfanne erhitzen und die Steaks von jeder Seite rund vier Minuten braten. Mit Zitronensaft beträufeln, salzen und warm stellen.

Jetzt das Bratfett mit 250 Millilitern Fischfond und 250 Millilitern Sahne ablöschen und etwa auf die Hälfte einkochen. Noch mal 20 Gramm Butter mit dem restlichen Mehl zu Kügelchen verkneten und in die Sauce geben, bis die schön sämig ist. Jetzt tut sich der Koch einen Gefallen. Er verkostet den aus dem häuslichen Flaschenregal gezogenen Sherry sorgfältig und gibt erst dann drei Esslöffel davon zur Sauce. Abschmecken mit Salz und Pfeffer.

Wer mit einem Kräuterbeet gesegnet ist, geht nun zum Schnitt in den Garten. Ein Bund sollte schon zusammenkommen und Kerbel darunter sein. Ansonsten schauen, was es im Supermarkt oder beim Gemüsehändler so gibt. Die Kräuter fein hacken und in die Sauce geben. Die Thunfischsteaks mit dem Kräuterrahm anrichten. Wir haben Wildreis und etwas Brokkoli hinzugesellt und mit Basilikumblättchen dekoriert.

Noch mal ins Flaschenregal greifen. Nein, nicht noch einen Sherry, jetzt ein feines Weißweinchen. Ihr werdet das Mahl zu loben wissen, Strelitzius wünscht gutes Gelingen!

Genudeltes Gemüse mit Schinken gekrönt

11 Sonntag Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Kochen

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Essen, Kochen

Gemüsenudeln

Der Herbst ist in all seiner Pracht da, und nach ein paar Stunden im Freien wächst der Hunger auf etwas Deftigeres. Deshalb habe ich diesmal Serrano-Schinken auf Gemüsenudeln gebettet, und es war ein kleines Fest.

Was nicht eben als solches begann. Denn weder roter noch gelber Netto führen Orecchiette, die Öhrchennudel, in deutschen Landen auch als Muschelnudel bekannt. Man glaubt es nicht! Da bist du als Wesenberger in der eigenen Stadt schon verraten und verkauft, es sei denn, es geschieht ein Wunder. Tatsächlich bin ich dann bei DroLe (Drogerie und Lebensmittel) am Markt fündig geworden. Ein unerwartetes Erfolgserlebnis, alle Achtung an die Chefinnen.

Nun ans Werk! 300 Gramm Porré putzen, waschen und in Ringe schneiden. 300 Gramm Möhren schälen und in dünne Scheiben schnippeln. 250 Gramm von den kleinen, braunen Champignons halbieren. In einer heißen, beschichteten Pfanne sechs Scheiben Serrano-Schinken schön knusprig braten, herausnehmen und warm stellen.

Drei Esslöffel Olivenöl in die Pfanne und Gemüse sowie Pilze rundherum anbraten. 200 Milliliter Weißwein dazu, etwas einkochen lassen. Dann 300 Milliliter Gemüsebrühe dazugießen und alles bei mittlerer Hitze drei Minuten köcheln lassen. Jetzt werden sechs Esslöffel Doppelrahm-Kräuterfrischkäse untergerührt, zwei Esslöffel Soßenbinder folgen.

Die inzwischen in reichlich Salzwasser gegarten 300 Gramm Orecchiette, bei DroLe „Muschelchen“, ziehen vom Topf über das Sieb in die Pfanne um und werden vermischt. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und mit gehackter, krauser Petersilie bestreuen. Den Schinken oben drauf und den Rest vom Weißwein ins Glas. Eine Portion dolce vita, versprochen.

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Kürbis, Möhre und Orange suppen miteinander

04 Sonntag Okt. 2015

Posted by Strelitzius in Kochen

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Essen, Kochen, Rezepte

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Nachdem mir eine Blogfreundin unter dem Eindruck eines Kürbisrezeptes von meiner Hand eine Stelle als Koch in der von ihr 2016 zu eröffnenden Gaststätte in Useriner Mühle angeboten hat, habe ich diesmal erneut auf Kürbis gesetzt. Wobei ich für die Gastronomie vielleicht doch nicht hinreichend qualifiziert bin. Ich koche nur gern, und ich sammele Rezepte aus aller Herren Länder, an denen ich dann herumexperimentiere.

Vor den Erfolg des heutigen Essens ist zwar unendliches Schnitzwerk gesetzt, aber letztlich zählt natürlich das Ergebnis. Und das zieht meiner Holden und mir alle Jahre wieder die Mundwinkel nach oben.

Für die Kürbis-Möhren Suppe einen Rundling von der Sorte Hokkaido (etwa ein Kilo) schälen, das weiche Innere und die Kerne mit einem Löffel entfernen, den Rest in zwei Zentimeter große Stücke schneiden. 300 Gramm Kartoffeln schälen und auch stückeln. 400 Gramm Möhren von der Schale befreien und in einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Dann 900 Milliliter Gemüsebrühe und 300 Milliliter Orangensaft bereitstellen.

Im Suppentopf vier fein gehackte Zwiebeln und je nach feurigem Temperament eine halbe bis eine  Pfefferschote, in feinen Ringen, einschließlich Kernen in vier Esslöffeln Öl andünsten. Gemüse kurz teilnehmen lassen, Brühe und Saft dazu. Ein halbes Päckchen Orangenschale macht die Sache rund. Zwanzig Minuten bei schwacher Hitze kochen.

Vier Kellen Gemüse abschöpfen, den Rest pürieren, Gemüse retour. Rauke in kleinen Stücken oben drüber, je nach Geschmack noch mit Pfeffer und Salz nachwürzen. Wir haben das Ganze zum Auslöffeln dann auf die Terrasse getragen. Was für ein Wahnsinnsherbst! Lasst es euch munden!

Wahre Nudeln lieben Sardellen

26 Samstag Sep. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Kochen

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Sardellen führen völlig zu Unrecht ein Schattendasein in unseren Supermärkten. Dabei sind sie gerade bei vielen Pastagerichten der Pfiff, auf den ein Italiener nie verzichten würde. Als Tribut an den salzigen Mini-Fisch habe ich heute Nudeln mit Brokkoli, Paprika und Sardellen auf den Speiseplan gesetzt.

400 Gramm Farfalle oder Orecchiette bissfest garen. In fünf Esslöffeln sanft erwärmtem Olivenöl zunächst drei große, zerdrückte Knoblauchzehen andünsten. Dann 50 Gramm eingelegte Sardellen hacken und drei Minuten mitdünsten, dabei weiter mit einem Holzlöffel zerkleinern. Pasta abgießen und mit in die Pfanne.

In meinem Dampfgarer habe ich unterdessen 500 Gramm Brokkoli-Röschen und zwei in Streifen geschnittene rote Spitzpaprika gedämpft. Das Gemüse wandert danach auch in die Pfanne. Alles schön vermischen. 150 Gramm geriebenen Parmesan dazwischen und schmelzen lassen.

Wer hat, kann auch 50 Gramm geriebenen Pecorino teilnehmen lassen. Ich hatte heute nicht. Die Pfeffermühle zwei, drei Mal über dem Essen kreisen lassen und vor dem ersten Bissen einen Toast auf die Sardelle ausbringen. Buon Appetito!

Wenn der Seeteufel in den Wok fährt

20 Sonntag Sep. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

≈ 3 Kommentare

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Kochen

Foto(12)

Von Zeit zu Zeit sehe ich gern den Wok auf meinem Kochfeld. Inzwischen ist mein gusseisernes Startermodell von einem moderneren Nachfolger in den Keller verbannt worden, wo der Oldie seit drei Jahren auf einen Garteneinsatz wartet. Hingegen schiebt das Rührholz, wichtigstes Wok-Utensil, immer noch Dienst.

Diesmal habe ich 450 Gramm Seeteufel in Würfel und eine Zwiebel in dünne Ringe geschnitten. Drei Knoblauchzehen sind fein gehackt und ein Teelöffel Ingwerwurzel gerieben worden. 250 Gramm grüner Spargel spielen auch mit, die Stangen wurden halbiert. Schließlich wurden auch noch 200 Gramm braune Champignons in feine Scheiben geschnitten.

Den Wok erst erwärmen, dann zwei Teelöffel Erdnussöl hinzugeben und erhitzen. Alle Zutaten hinterher und nun ordentlich drei bis vier Minuten pfannenrühren, nicht nachlassen! Am Ende der Trainingseinheit zwei Esslöffel Sojasauce und einen Esslöffel Zitronensaft unterrühren. Sofort servieren, dazu passt Reis, aber auch ohne ist das einfache und schnell zubereitete Gericht oberlecker. Wohl bekomms!

Kürbis verträgt sich auch mit Hack

13 Sonntag Sep. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Kochen

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Meine Holde hätte es ja gern, wenn der Sommer niemals enden würde. Eines allerdings kann sie dem September abgewinnen, wenn faktisch der Herbst schon auf der Leiter steht. Der Kürbis kommt in die Läden. Und so hatte ich auch sofort einen Rundling von der Sorte Hokkaido im Keller. Was eine gelungene Premiere in unserer Küche nach sich zog: ein Kürbis-Hack-Ragout.

Den Kürbis (etwa 600 Gramm) vierteln und das weiche Innere einschließlich der Kerne entfernen. Das Fleisch würfeln und schälen. Danach zwei Zwiebeln gleichfalls würfeln. Zwei Teelöffel Kümmel in einer Pfanne ohne Fett unter Rütteln rösten, bis er duftet. Herausnehmen.

Zwei Esslöffel Butterschmalz in einem Schmortopf erhitzen, 750 Gramm Rinderhack und die Zwiebeln darin krümelig braten, Kürbiswürfel hinzugeben. Jetzt einen Esslöffel Tomatenmark, einen Teelöffen getrockneten Thymian, den Kümmel und 250 Milliliter Fleischbrühe dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

Ein Bund Schnittlauch in Röllchen schneiden, ein Bund Petersilie hacken.
200 Gramm Schmand leicht salzen und pfeffern. Mit dem Schnittlauch glatt rühren und unter das Ragout mischen. Petersilie oben drüber und mit ein paar Spritzern Tabasco abschmecken. Dann kann der Herbst kommen.

Filet überzeugt: Waliser Küche besser als ihr Ruf

05 Samstag Sep. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Kochen

Filet

Britanniens Küche genießt ja nicht den besten Ruf. Und als ich mein Waliser Schweinefilet auf dem Teller hatte, war ich ob der wenig aufregenden Optik immer noch skeptisch. Da legen Italiener, Mexikaner oder auch Chinesen doch mehr Wert auf das Aussehen ihrer Speisen. Ja, sie spielen geradezu mit den Farben. Nachdem der Tisch abgeräumt ist, beste Grüße nach Wales. Liebe Insulaner, Ihr habt das Wesentliche begriffen. Es war lecker!

Drei Stangen Porree putzen, das Weiße und Hellgrüne in zwei Zentimeter breite Ringe schneiden. 200 Gramm frische Pilze zerteilen. Einen roten Apfel in Spalten schnitzen. 600 Gramm Schweinefilet salzen, pfeffern und in einer Pfanne in drei Esslöffeln Olivenöl von allen Seiten scharf anbraten. Fleisch herausnehmen.

Jetzt einen Esslöffel Butter erhitzen und Porree, Äpfel sowie die Pilze eine Minute unter Rühren anbraten. Und nun zur in Wales nicht vermuteten Rafinesse: Drei Esslöffel grob gehackte Haselnusskerne und drei Esslöffel Rosinen kurz mitbraten. Mit 200 Millilitern Gemüsebrühe ablöschen, vier Teelöffel körnigen Senf unterrühren, das Fleisch aufsetzen. Deckel drauf, bei mittlerer Hitze 15 Minuten garen.

Nach der Hälfte der Zeit das Fleisch wenden, dann herausnehmen und in Alufolie fünf Minuten Erholung gönnen. In der Zeit die Soße leicht binden und mit dem in Scheiben geschnittenen Filet servieren. Ich habe mir ein paar Bratkartoffeln dazu gegönnt. Die Holde lehnt ja Tüften total ab, aber auch ohne hat sie das Mahl total überzeugt. Mwynhewch eich pryd, was guten Appetit auf Walisisch heißt.

Spaghetti al tonno holen die Sonne hervor

30 Sonntag Aug. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Kochen, Leben

Thunfischnudeln

Nachdem sich der angebliche Hochsommertag in Wesenberg mit Blitz, Donner, Regen und einer Mittagstemperatur von 19 Grad präsentiert, habe ich gegen die Verärgerung über die Wetterfrösche Nudeln angesetzt. Denn die machen bekanntlich glücklich. Im sonnigen Sizilien schätzen die Leute unter anderem Spaghetti al tonno, also mit Thunfisch.

300 Gramm Thunfisch in Öl gut abtropfen lassen und mit einer Gabel zerpflücken. Vier Sardellenfilets abspülen, trockentupfen und zu einer Paste zerdrücken. Drei Knoblauchzehen und ein bis zwei Chilischoten (je nach Größe) klein hacken. Gleiches mit einem Bund Petersilie veranstalten. Ein Pfund reife Tomaten in Stücke schneiden, vom in vielen Kochbüchern empfohlenen Überbrühen und Enthäuten halte ich nichts.

In einer Pfanne drei Esslöffel Olivenöl erhitzen, Knoblauch und Chili leicht anbraten, Sardellenpaste dazugeben. Dann die Tomaten und die Petersilie in die Pfanne, alles leicht salzen und 15 Minuten bei mittlerer Hitze zugedeckt leicht köcheln lassen. Inzwischen die Spaghetti bissfest kochen.

Den Thunfisch in die Soße geben und mit drei Esslöffeln Kapern überstreuen. Die zerteile ich vorher. Ist zwar ein bisschen mühsam, aber so entfalten sie den vollen Geschmack. Die Soße mit ein paar Esslöffeln Nudelwasser verdünnen und noch fünf Minuten zugedeckt eindicken lassen.

Spaghetti mit der Soße vermischen, im Topf auf der Terrasse finden sich noch ein paar Blättchen frisches Basilikum zur Deko. Für mich dürfen es dann noch ein paar Tropfen gutes Öl sein, diesmal stieß ich auf dem Fensterbrett auf Trüffelöl. Parmesan zu den Nudeln reichen, und siehe da, die Sonne kommt doch noch heraus.

Indisches Abenteuer mit Sarah Wiener

23 Sonntag Aug. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Essen, Kochen

Fischcurry

Beim Durchstreifen meines Kochbuchregals bin ich für dieses Wochenende an einer Rezeptsammlung von Sarah Wiener hängen geblieben. Seit sich meine Ikone 2014 von Schauspieler Peter Lohmeyer getrennt hat, oder er sich von ihr, begibt sie sich wieder auf kulinarische Abenteuerreisen, die man vom 7. September bis zum 8. Oktober im Vormittagsprogramm bei Arte miterleben kann.

Ich lasse die tolle Köchin ohne jede Ausbildung mal zu Wort kommen: „Leider gibt es immer weniger Menschen, die noch kochen oder kochen können. Zwei Drittel der Deutschen kochen nie, wenn man Umfragen glauben darf. Ich frage mich seit langem, wie diese Menschen eigentlich leben – und Leben hat viel mit Essen zu tun. Fertigkost aus der Gefriertruhe, aus der Dose oder aus der Kantine kann ja nicht die Lösung sein.“

Recht so, Sarah, und deshalb gab es in meiner Küche an diesem Sonntag dein Fischcurry aus Indien. 800 Gramm festes Fischfilet eigener Wahl (wir hatten Seelachs) in mundgerechte Stücke schneiden, mit Limettensaft beträufeln und salzen. Zwei Zwiebeln, zwei Knoblauchzehen und fünf Zentimeter Ingwer sowie zwei bis drei Chili-Schoten fein hacken, alles in Butterschmalz in einer Schmorpfanne scharf anbraten. Je einen Teelöffel Koriander und Kreuzkümmel sowie zwei Teelöffel Kurkuma dazugeben und kurz mitbraten. Dann 500 Gramm gewürfelte Tomaten ab in die Pfanne.

Nach kurzer Bratzeit 200 Gramm fetten Joghurt und 150 Milliliter Gemüsebrühe, vorher glatt verrührt, hinzufügen und aufkochen lassen. Fischstücke mit der Gewürzsoße bedeckt bei schwacher Hitze zehn Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen lassen. Mit Petersilie bestreut servieren, dazu Basmatireis reichen. Chutneys krönen das Gericht.

Wir fanden die überschüssige Soße übrigens so lecker, dass wir sie eingefroren haben. Und zum Dessert noch mal Sarah: „Kochen macht einfach Spaß.“

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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